- 02.03.2012, 08:53:49
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FPÖ-Kunasek/FGÖ Haidinger - Nein zur überproportionalen Lohneinbuße der Soldaten!
Streichung der "41. Wochenstunde" für Soldaten hat zu unterbleiben - Gehaltseinbußen von bis zu 5,6% des Bruttolohns - FPÖ-Antrag auf Beibehaltung des verlängerten Dienstplans
Wien (OTS) - Als "in gröbstem Maße unsozial" bezeichnet FPÖ-NAbg.
Mario Kunasek, Mitglied im Landesverteidigungsausschuss, die
Streichung der "41. Wochenstunde" für Soldaten. Der Wegfall des in §
48 Abs. 6 BDG geregelten verlängerten Dienstplans bedeute für
Soldaten einen Verlust von bis zu 5,6% des Bruttolohns. "Die Soldaten
wären durch diese Streichung die einzige Personengruppe im
öffentlichen Dienst, die eine überproportionale Lohneinbuße im
laufenden Jahr hinnehmen muss. Es kann nicht sein, dass jene tausende
Offiziere und Unteroffiziere, die seit Jahren trotz widrigster
Umstände den Dienstbetrieb aufrechterhalten und die Ausbildung von
Grundwehrdienern auf höchstem Niveau sicherstellen, durch diesen Akt
bestraft werden", so Kunasek.
Für den Präsidenten der Bundesheergewerkschaft (FGÖ) Manfred
Haidinger ist klar: "Mit der Kürzung der 41. Wochenstunde geht auch
eine Kostensteigerung im Wege von Überstunden einher, will man
weiterhin dieselben Erfolge bei der Ausbildung von Rekruten
erreichen. Wobei neben den Mehrkosten durch Überstunden auch ein mehr
an Verwaltungsaufwand erzeugt wird."
"Da die ÖVP im gestrigen LV-Ausschuss unseren Ansätzen durchaus
positiv gegenüberstand, erwarten wir uns, dass unser Antrag auch
entsprechende Mehrheiten finden wird", so Kunasek. "In diesem
Zusammenhang ist es auch verwunderlich, dass seitens der schwarzen
GÖD bis dato keine Initiativen gesetzt wurden. Dieser Antrag wird
somit zur Nagelprobe für die ÖVP, die von sich behauptet
Sicherheitspartei zu sein", hält Kunasek abschließend fest.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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