- 01.03.2012, 11:09:15
- /
- OTS0145 OTW0145
GPA-djp erkämpfte im Vorjahr durch Rechtsschutz 46 Mio. Euro für ihre Mitglieder
Arbeitszeit und Einstufungen als Hauptproblemfelder
Wien (OTS) - (GPA-djp/ÖGB) Die Gewerkschaft der
Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) erkämpfte
im Jahr 2011 im Rahmen ihrer Rechtsschutztätigkeit in fast 800 Fällen
46 Mio. Euro für ihre Mitglieder. Der aktive Rechtsschutz der GPA-djp
beinhaltet beispielsweise Interventionen im Betrieb, den Abschluss
von Sozialplänen, Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht sowie
die Unterstützung in Exekutions- und Insolvenzverfahren.+++++
Zurückgegangen ist der Betrag im Bereich von Sozialplänen und
Insolvenzverfahren. "Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass es den
Unternehmen wirtschaftlich offenbar wieder deutlich besser geht und
weniger Sozialpläne und Insolvenzverfahren abgewickelt werden
müssen", betont der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Günther
Trausznitz.
Zugenommen hat jedoch die Summe bei arbeitsrechtlichen
Interventionen. "Ein besseres gesamtwirtschaftliches Umfeld bedeutet
offenbar nicht, dass die arbeitsrechtlichen Probleme zurückgehen.
Insbesondere bei der korrekten Abgeltung von Arbeitszeit, zum
Beispiel Überstunden, und bei kollektivvertraglichen Einstufungen
häufen sich die Probleme in der laufenden Rechtsberatung", so
Trausznitz.
"Die Frage der Einstufung ist insbesondere vom Blickwinkel der
Einkommensgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ein zentrales
Thema. Die GPA-djp wird sich deshalb in nächster Zeit der Frage der
korrekten Einstufung von ArbeitnehmerInnen intensiver annehmen", so
Trausznitz.
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB






