- 29.02.2012, 16:04:37
- /
- OTS0279 OTW0279
Haubner zur Spritpreisentwicklung: Boykottaufruf des BZÖ schadet österreichischen Unternehmen
Hoher Spritpreis kein rein österreichisches Phänomen - Preise in Österreich unter EU-Durchschnitt - BZÖ-Panikmache ist keine Lösung
Wien, 29.02.2012 (OTS/Text) - "Wir haben in Österreich rund 2.600
Tankstellen, von denen über ein Drittel Familienbetriebe sind, und
die rund 7.000 Menschen einen Arbeitsplatz geben. Die Boykottaufrufe
des BZÖ gefährden genau diese Betriebsstandorte mit ihren tausenden
Arbeitsplätzen und werden rein gar nichts an den hohen Spritpreisen
ändern", betont der Generalsekretär des Österreichischen
Wirtschaftsbundes, ÖVP-Energiesprecher Peter Haubner anlässlich der
Spritpreis-Debatte im Rahmen der heutigen Nationalratssitzung. "Diese
Betriebe sind Steuerzahler und Arbeitgeber. Sie verdienen unsere
Unterstützung und nicht Verunsicherung a la BZÖ", verdeutlicht
Haubner. ****
"Der Spritpreis ist kein österreichisches Problem sondern ein
europaweites", so der ÖVP-Energiesprecher, der darauf hinweist, dass
Österreichs Spritpreise unter dem EU-Durchschnitt liegen. In 15
EU-Staaten sind die Preise höher. "Tatsache ist, dass es
internationale Entwicklungen gibt, die wir nicht beeinflussen können.
Wie zum Beispiel die Rohölpreise am Weltmarkt in Verbindung mit dem
schwachen Euro/Dollar-Kurs, das Öl-Embargo gegen den Iran oder auch
viele andere Konflikte auf dieser Welt", führt Haubner weiter aus.
"Mit Boykottaufrufen gegen Unternehmer, die täglich für die Kunden da
sind, wichtige Aufgaben der Nahversorgung übernehmen, und tausenden
Menschen einen Arbeitsplatz bieten, werden die Spritpreise nicht
sinken", betont Haubner, der abschließend dazu appelliert den Weg des
billigen Populismus zu verlassen: "Jetzt gilt es, die kürzlich
gesetzten Maßnahmen für mehr Transparenz bei Treibstoffpreisen in
Österreich, wie die von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ins
Leben gerufene Spritpreisdatenbank, zu evaluieren und gemeinsam
konstruktiv an Lösungsansätzen zu arbeiten."
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse Mag. Daniela Kinz Pressesprecherin Tel.: +43 (0)1 5054796-47,Mobil: +43 (0)664 2451650 mailto:[email protected] http://www.wirtschaftsbund.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB






