• 28.02.2012, 10:46:47
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Leichtfried zu EZB-Chef: Sozialstaat ist notwendige Errungenschaft Europas

SPÖ-EU-Delegationsleiter spricht sich gegen ein reines Spardiktat aus

Wien (OTS/SK) - Der Delegationsleiter der SPÖ-Europaabgeordneten,
Jörg Leichtfried, spricht sich klar gegen ein reines Spardiktat aus,
so wie es Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, in einem
Interview mit dem "Wall Street Journal" in drastischer Weise fordert.
"Draghi muss anerkennen, dass für eine echte Lösung der Krise
Wachstum und Beschäftigung erforderlich ist. Das können wir nur mit
gezielten und klugen Investitionen vor allem in Forschung, Green Jobs
und Bildung erreichen", sagt Leichtfried. ****

Der SPÖ-Europaabgeordnete kritisiert insbesondere Draghis Aussage,
wonach die Krise gezeigt habe, dass der europäische Sozialstaat ein
Auslaufmodell sei. "Der oberste Banker Europas sollte anerkennen,
dass der Sozialstaat eine nach wie vor notwendige Errungenschaft
Europas ist. Wer jetzt glaubt, Absicherungen bei Krankheit, Alter und
Jobverlust aufzugeben, verschärft damit soziale Konflikte und
gefährdet damit auch die Demokratie in Europa", so Leichtfried.
(Schluss) gd/mp

Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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