- 27.02.2012, 12:44:51
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Königsberger-Ludwig: Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung stärkt Rechte und bringt mehr Teilhabe
Heutige öffentliche Diskussionsveranstaltung gibt Betroffenen erneut Möglichkeit NAP aktiv mitzugestalten
Wien (OTS/SK) - Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit
Behinderung (NAP) wird die Leitlinien der österreichischen
Behindertenpolitik für die kommenden Jahre festlegen. Der vorliegende
Entwurf wird heute in einer öffentlichen Veranstaltung diskutiert und
die Inputs werden in die Erstellung des NAP einfließen. Ulrike
Königsberger-Ludwig, SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit
Behinderung, betont dazu: "Der NAP wird alle Gesellschaftsbereiche
umfassen, die Rechte von Menschen mit Behinderung stärken und so für
mehr Teilhabe sorgen. Darum ist es umso wichtiger, dass auch die
Betroffenen selbst - die Menschen mit Behinderung - umfassend in den
Entstehungsprozess des Aktionsplans eingebunden werden." ****
Der Nationale Aktionsplan orientiert sich an der UN-Konvention über
die Rechte von Menschen mit Behinderung. Darin sind vor allem
Teilhabe und Inklusion festgeschrieben. Nachdem Sozialminister Rudolf
Hundstorfer vergangenes Jahr den Startschuss für die Erstellung des
NAP gegeben hatte, wurden zahlreiche Experten, Vertreter der Länder,
der Gebietskrankenkassen und alle Akteure der Behindertenpolitik in
den Entwicklungsprozess eingebunden. Auch alle Ministerien waren
aufgefordert ihre Vorstellungen zu erarbeiten. "Diese Vorschläge
waren bis zum 17. Februar in Begutachtung. Es gab viel Lob, aber auch
Verbesserungsvorschläge und heute haben Betroffene erneut die
Möglichkeit mitzudiskutieren, ihre Kritik und Wünsche vorzubringen",
sagte die SPÖ-Bereichssprecherin, die weiter ausführt, wie wichtig es
sei, dass der NAP unter Einbeziehung einer so breiten Palette an
Akteuren erstellt werde. Denn: "So werden die unterschiedlichsten
Zugänge und Sichtweisen in den NAP einfließen, die gemeinsam ein
umfassendes Leitbild ergeben, das auch dazu beitragen soll, das
Bewusstsein innerhalb der Gesellschaft zu schärfen."
"Die Erstellung des NAP ist ein breiter Diskussionsprozess, ein
laufender Arbeitsprozess unter der ständigen Prämisse noch weitere
Verbesserungen einfließen zu lassen. Denn es ist wichtig, dass sich
die Leitlinien wirklich an Lebensrealitäten orientieren. Darum ist es
auch von großer Bedeutung, dass sich die Länder an der Umsetzung der
Maßnahmen beteiligen. Das Leben passiert nun einmal 'vor Ort' und
viele Bereiche der Behindertenpolitik fallen in die Kompetenz der
Länder", erklärt Königsberger-Ludwig, die zusammenfassend festhält:
"Politik für Menschen mit Behinderung ist eine Querschnittsmaterie,
sie muss alle Bereiche des Lebens und alle politischen Ressorts
umfassen. Nur so kann Inklusion in allen Lebensbereich gelebt werden.
Und der NAP ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu
umfassender Teilhabe." (Schluss) sv/mo
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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