- 24.02.2012, 13:57:17
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Lueger: Einheitliche Jugendschutzbestimmungen Teil des Regierungsübereinkommens
Familien- und Jugendminister muss Anstrengungen intensivieren
Wien (OTS/SK) - "Die Einführung österreichweit einheitlicher
Jugendschutzbestimmungen ist Teil des Regierungsübereinkommens. Ich
gehe davon aus, dass sich Familien- und Jugendminister Mitterlehner
für die Umsetzung des Regierungsübereinkommens einsetzt." So
kommentierte die SPÖ-Jugendsprecherin Angela Lueger die heutige
Ankündigung von Familienminister Mitterlehner, ein
bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz ad acta zu legen.
"Einheitliche Bestimmungen im Jugendschutz sind ein überfälliger
Schritt, denn es ist nicht erklärbar, dass gleichaltrige Jugendliche
in Österreich völlig unterschiedlich behandelt werden, je nachdem in
welchem Bundesland sie sich gerade aufhalten", so Lueger. ****
So dürfe etwa ein 16-jähriger Tiroler länger ausgehen als ein
16-jähriger Steirer, wenn aber ein jugendlicher Tiroler in der
Steiermark ausgeht, muss er früher heim, weil da das steirische
Jugendschutzgesetz gilt, führte Lueger weiter aus. "Hier müssen die
Regelungen einheitlich den Lebenswelten junger Menschen angepasst
werden", betonte die SPÖ-Jugendsprecherin. "Ich fordere auch die
beiden Bundesländer Vorarlberg und Kärnten auf, an den
Verhandlungstisch zurückzukehren und nicht länger eine einheitliche
Regelung zu blockieren", so Lueger abschließend. (Schluss) ah/sas/mp
Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
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