Stichworte: FPÖ, Medien, ORF, Vilimsky Channel: Politik
OTS0048   24. Feb. 2012, 09:48

Vilimsky: Dittlbacher hat sich für redaktionelle Führungsrolle am Küniglberg disqualifiziert!

Auch ohne Pelinka - SPÖ und Arbeiterkammer geben am Küniglberg den Ton an


Die "Zeit im Bild" bringt am 16. 2. eine gute Story
über Parteienfinanzierung und mögliche Involvierungen durch die
Arbeiterkammer. Dann ruft AK-Chef Werner Muhm seinen Spezi
ORF-TV-Chef Fritz Dittlbacher an und interveniert dagegen. Dittbacher
folgt brav den Wünschen seines Freundes Muhm und erteilt ZiB-Chefin
Lisa Totzauer via E-Mail mehr oder minder die Weisung, dass diese Art
der Darstellung über die AK unzulässig sei. Am Tag darauf folgt dann
ein Bericht in der ZiB, in dem die AK weißgewaschen wird. Fritz
Dittlbacher zeichnet damit für einen Skandal verantwortlich, der ihn
für jede redaktionelle Führungsrolle am Küniglberg disqualifiziert.
Dies stellte heute FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg.
Harald Vilimsky fest.

Besonders pikant ist der Umstand, dass sich Totzauer in einem
Antwort-Schreiben auf die Dittlbacher-Intervention sogar darauf
berufen kann, dass sowohl Parteienfinanzierungsexperte Sickinger wie
auch Ex-Rechnungshofpräsident Fiedler den Bericht der ZiB-Redaktion
inhaltlich bestätigen können. Am Tag darauf habe dann aber ein
Bericht gesendet werden müssen, indem die Arbeiterkammer als
vorbildhaft dargestellt wurde und festgestellt, dass diese nicht
Parteien finanziere, was anzuzweifeln sei, weil die Finanzierung über
die Fraktionen vermutet werde. So ungefähr muss es auch in der Prawda
zugegangen sein. Die rote Interventionskette funktioniert auch ohne
Pelinka im Wrabetz-Vorzimmer bestens, kritisierte Vilimsky.

Medienpolitisch mehr als bedenklich ist auch die Dominanz der
Arbeiterkammer im ORF. Diese stelle mit Brigitte Kulovits-Rupp im
Stiftungsrat genauso den Vorsitz wie mit Hans Preinfalk im
Publikumsrat. Dazu komme AK-Direktor Werner Muhm als Stiftungsrat,
der bei Freund Dittlbacher nur anrufen müsse, um einen ZiB-Bericht
über mögliche Parteienfinanzierung durch die AK auf Zuruf abzuwürgen.
"Wo bleibt der Aufschrei der Redakteure, die gegen die Bestellung von
Pelinka publikumswirksam gekämpft haben? Wo bleibt der Aufschrei des
Redakteurssprechers Wendl gegen die Intervention seines Freundes
Werner Muhm bei Freund Fritz Dittlbacher. Die ganze Causa stinkt zum
Himmel und zeigt, dass der ORF ganz ohne Pelinka im parteipolitischen
Würgegriff ist. Ich erwarte mir umgehend Konsequenzen", so Vilimsky.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0048 2012-02-24 09:48 240948 Feb 12 FPK0001 0349



Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

Aussendungen von Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ abonnieren: als RSS-Feed per Mail

Geokoordinaten: