• 23.02.2012, 10:12:37
  • /
  • OTS0065 OTW0065

FPÖ: Graf: Wenn Studiengebühren nicht halten, ist Töchterle rücktrittsreif

Rektoren sollen sich auf Management und Studienorganisation konzentrieren, statt Raubrittertum gegen Studenten zu betreiben

Wien (OTS) - Der Obmann des parlamentarischen
Wissenschaftsausschusses und FPÖ-Wissenschaftssprecher NAbg. Martin
Graf bezeichnet die eigenmächtige Einführung von flächendeckenden
Studiengebühren an manchen Universitäten als Farce. Die Hauptschuld
dafür trage die Regierung: "Rot und Schwarz offenbaren in der
Studiengebühren-Frage ihre fortschreitende Unfähigkeit, tragfähige
Lösungen gegen das Uni-Chaos zu beschließen. Es ist mir schleierhaft,
wie der Wissenschaftsminister als ehemaliger Rektor sich in der Früh
noch in den Spiegel schauen kann, während er die Unis immer tiefer in
die Krise führt." Für Graf steht jedenfalls fest: "Sollte die
Einführung von Studiengebühren juristisch nicht halten, ist Töchterle
rücktrittsreif, zumal er und seine Partei es sind, die zu diesem
Schritt geraten haben." Graf erwartet auch eine Stellungnahme der
betroffenen Uni-Räte zu dieser riskanten Entscheidung.

Graf nimmt jedoch auch die Rektoren von der Kritik nicht aus: "Was
sie hier betreiben, ist die Fortsetzung des Raubrittertums gegenüber
den Studenten. Die von vielen Rektoren verlangten und umgesetzten
Maßnahmen zielen nur darauf ab, möglichst viele junge Menschen ihrer
Bildungschancen zu berauben", stellt Graf fest. Die Rektoren fordert
er auf, sich lieber auf ihre Managementaufgaben zu konzentrieren und
danach zu trachten, trotz schlechter finanzieller Ausstattung durch
die Politik möglichst vielen Studenten eine gute universitäre Bildung
zu ermöglichen. "Das funktioniert, indem man die ausufernde
Verwaltung verschlankt, Doppelgleisigkeiten im universitären Angebot
beseitigt und endlich die zahlreichen Nebentätigkeiten der
Professoren abstellt, damit sie sich hauptsächlich um Forschung und
Lehre an ihren Unis kümmern", nennt der FPÖ-Wissenschaftssprecher
einige Beispiele. Die Rektoren müssten endlich aufhören, gemeinsam
mit dem Minister einen bewussten Crash-Kurs zu fahren.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel