FPÖ-Kickl: Familienleistungen streichen, wenn Kinder Schule nicht besuchen
Studie der Uni Linz und der AK zeigt Handlungsbedarf gerade bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf
Wien (OTS) - "Wenn jeder fünfte Jugendliche mit
Migrationshintergrund weder in Aus- oder Weiterbildung steht, noch
einer geregelten Erwerbstätigkeit nachgeht, dann läuft offensichtlich
einiges verkehrt. Wir müssen hier die Eltern der Migranten viel
stärker in die Pflicht nehmen und sie an ihre Verantwortung für die
Schulausbildung ihrer Kinder erinnern - in letzter Konsequenz mit der
Streichung von Familienleistungen. Es gibt nicht nur Rechte, sondern
auch Pflichten", so der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert
Kickl, für den die aus einer aktuellen Studie der Uni Linz und der AK
hervorgehenden Zahlen erschreckend sind.
Der jüngste Vorstoß von Integrationsstaatssekretär Kurz für höhere
Strafen bei Verletzung der Schulpflicht gehe zwar in die richtige
Richtung, aber noch nicht weit genug: "Wer seine Pflichten für die
Kinder nicht wahrnimmt, der sollte in Hinkunft mit der Streichung von
Familienleistungen rechnen müssen. Es ist völlig inakzeptabel, wenn
besonders Migranten-Eltern ihre erzieherischen Pflichten
vernachlässigen und kein Interesse an einer ordentlichen Schulbildung
ihrer Kinder zeigen. Mit einer solchen Einstellung werden die Chancen
der Jugendlichen schon zu Beginn ihres Lebens zunichte gemacht. Das
Ergebnis sind dann Arbeitslosigkeit, Frustration, Gewaltbereitschaft
und allzu oft Flucht in Drogenkonsum oder Kriminalität", so Kickl.
"Es kann nicht sein, dass die Schulabbrecherquote bei Jugendlichen
mit Migrationshintergrund viermal so hoch ist wie bei jenen ohne
Migrationshintergrund. Hier müssen die Eltern viel stärker in die
Verantwortung genommen werden, denn der Staat allein kann hier nur
begleitend tätig werden - der Grundstein für eine erfolgreiche
Bildungskarriere und somit ein erfolgreiches Erwerbsleben wird auch
in einem positiven Elternhaus gesetzt. Wer die Ausbildung der Kinder
nicht entsprechend unterstützt, der verliert in letzter Konsequenz
auch das Anrecht auf staatliche Familienleistungen - das müssen wir
unmissverständlich klar machen", betonte Kickl.
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