- 21.02.2012, 09:40:59
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GPA-djp und vida: Plus 3,4 % für Beschäftigte in Gesundheits- und Sozialberufen
Vertretbarer KV-Abschluss unter schwierigen Rahmenbedingungen am Tag der Sozialen Gerechtigkeit
Wien (OTS/vida/GPA-djp/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen
für die etwa 90.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und
Sozialbereich konnten in den frühen Morgenstunden des 21. Februars
nach schwierigen Verhandlungen abgeschlossen werden. Die
kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter steigen um 3,4 Prozent, die
Ist-Löhne und Gehälter um 3,2 Prozent. ++++
Auch die kollektivvertraglichen Zulagen werden um 3,4 Prozent erhöht,
die Ist-Zulagen steigen um 3,2 Prozent. Der
Kollektivvertragsabschluss tritt mit 1. Februar 2012 in Kraft und
gilt für zwölf Monate. "Wir konnten für die Beschäftigten damit die
Abgeltung der Teuerung und einen leichten Reallohnzuwachs erzielen",
sagen die VerhandlerInnen der Arbeitnehmerseite Reinhard Bödenauer
von der GPA-djp und Michaela Guglberger von der Gewerkschaft vida.
Verbesserungen bei Kilometergeld und Anrechnung der
Elternkarenzzeiten sowie der Familienhospizkarenzzeiten auf das
Entgeltschema
Erfreulich sind auch die Verbesserungen im Rahmenrecht, die den
Gewerkschaften nach langjähriger Forderung gelungen sind. "Wir haben
erreicht, dass ab 1. Jänner 2013 alle ArbeitnehmerInnen, welche im
Auftrag des Arbeitgebers ihr Privatfahrzeug für Dienstfahrten
benutzen, das amtliche Kilometergeld erhalten, welches nun im
Kollektivvertrag verankert ist. Dies ist vor allem für alle
ArbeitnehmerInnen in den mobilen Diensten wichtig, da nun endlich
sichergestellt ist, dass für die Erbringung der Dienstfahrten ein
Kostenersatz erfolgt", sagt Martha Fleschurz, Verhandlungsvorsitzende
der ArbeitnehmerInnen.
Eine wichtige Neuerung gibt es für alle Beschäftigten, die ab 1.
Februar 2012 in Elternkarenz bzw. Familienhospizkarenz gehen: Die
Zeiten pro Karenz werden bis zu einem Höchstausmaß von zwölf Monaten
auf das Gehaltsschema angerechnet. Diese wichtige Änderung wird
maßgeblich zur Schließung der Einkommensunterschiede zwischen Männer
und Frauen beitragen, da der in Elternkarenz gehende Elternteil nun
keine Biennalsprünge aufgrund der Karenzzeit verliert und somit die
Einkommenssituation nach der Karenz wesentlich verbessert wird.
Rückfragehinweis:
GPA-djp Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at vida Öffentlichkeitsarbeit Mag. Martina Fassler Tel: 0664/614 57 32 [email protected] www.vida.at
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