- 20.02.2012, 11:03:08
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FPÖ-Walter Rosenkranz: Entschlosseneres Vorgehen zur Senkung der Schulabbrecherzahl gefordert
FPÖ ist bei wiederholter Verletzung der Schulpflicht für ein Streichen der monatlichen Familienbeihilfe - Von Kurz geforderte einmalige Geldstrafe wirkungslos
Wien (OTS) - In einer ersten Reaktion auf die von Staatssekretär
Kurz geforderten Maßnahmen zur Bekämpfung der 75.000 jährlichen
Schulabbrecher in Österreich spricht sich auch FPÖ-Bildungssprecher
Walter Rosenkranz für ein entschlosseneres Vorgehen aus: "Es ist ja
nicht nur die Verletzung der Schulpflicht, die zu Schulabbruch führt.
Oft ist es auch die falsche Schulwahl, die den Fähigkeiten und
Interessen der Kinder zuwider läuft", so Rosenkranz. Auch hier gilt
es den Hebel anzusetzen.
Bisher wurde theoretisch ja schon gestraft, wenn Eltern nicht darauf
geachtet haben, dass ihre Kinder in die Schule gehen. "Die FPÖ
spricht sich daher bei wiederholter Verletzung der Schulpflicht für
ein Streichen der monatlichen Familienbeihilfe aus. Das wäre eine
empfindliche Maßnahme, die die Eltern tatsächlich spüren würden. Eine
einmalige Geldstrafe - wie von Kurz gefordert - ist zu wenig und eine
absolut zahnlose Maßnahme." Strafen allein ist aber zu wenig, es
müsse das Bewusstsein bei den Eltern für ihre Erziehungspflicht
geweckt werden, so Rosenkranz.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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