• 18.02.2012, 08:56:44
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ORF-"Im Zentrum": Vilimsky: Skandalöse Einladungspolitik von Wrabetz und Dittlbacher

Pilz wird als Stellvertretender U-Ausschussobmann erfunden und eingeladen, obwohl er das gar nicht ist!

Wien (OTS) - Als "überhaupt noch nie dagewesen" und "wirklich
einzigartig", bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald
Vilimsky die zirkusreifen Verrenkungsübungen am Küniglberg, wenn es
darum gehe die FPÖ auszugrenzen. So sei für die sonntägliche
Diskussionsreihe "Im Zentrum", die diesmal den Titel "Der
Telekom-Skandal - die verluderte Republik" trage, kein Vertreter der
Freiheitlichen eingeladen worden, dafür aber ein Grüner als
Ausschuss-Obmann-Stellvertreter erfunden worden. "Die dafür vom ORF
abgelieferten Begründungen können nur als 'Gesinnungs-Korruption'
übelster Sorte bezeichnet werden", so Vilimsky.

Statt der terminlich verhinderten Gabriele Moser (G) sei Peter Pilz
als stellvertretenden Ausschuss-Obmann eingeladen worden, obwohl dies
Pilz gar nicht ist, wie sich Dittlbacher und Co ganz einfach auf der
Parlaments-Homepage hätten überzeugen können, kritisierte Vilimsky.
Auf die Einladung eines FPÖ-Vertreters sei dafür verzichtet worden.
"Dabei hätte die FPÖ mit Walter Rosenkranz nicht nur einen
exzellenten Vertreter im U-Ausschuss, sondern auch einen tatsächlich
vom Parlament gewählten Obmann-Stellvertreter und nicht einen vom ORF
frei erfundenen, wie Pilz", so Vilimsky.

"Dass der ORF jemanden zum stellvertretenden Obmann eines
parlamentarischen Untersuchungsausschusses ernennt und auf Sendung
bringt, der es gar nicht ist, und dafür die im Parlament tatsächlich
gewählten Vertreter einfach ignoriert, als ob es im Hohen Haus gar
keine diesbezüglichen Wahlen gegeben hätte, ist ein parteipolitischer
Brachialakt, der eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks mehr als
unwürdig ist", betonte Vilimsky. Dafür müssten Chefredakteur
Dittlbacher und Generaldirektor Wrabetz persönlich verantwortlich
gemacht werden, denn der ORF stelle sich mit dieser Argumentation
gegen die demokratischen Realitäten im Hohen Haus und schaffe neue,
zeigt sich Vilimsky entsetzt.

Es sei davon auszugehen, dass Dittlbacher durch seinen Willkürakt dem
Grünen Pilz eine Plattform gegen die FPÖ geben wolle. Abgesehen
davon, dass Dittlbacher im ORF am falschen Ort sei, um seine
parteipolitischen Aversionen gegen die FPÖ auszuleben, verstoße er so
auch frontal gegen das Objektivitätsgebot. Pilz werde am Sonntag in
gewohnter Manier gegen die FPÖ polemisieren und herziehen, wobei sich
die FPÖ-Vertreter zuhause vor den Schirmen wieder ärgern können,
ohne, dass es das auch nur im Ansatz das Recht auf Gegenstellungnahme
gebe. Das hat mit öffentlich-rechtlicher Sendeanstalt und
Objektivität überhaupt nichts mehr zu tun, so Vilimsky.

"Die FPÖ wird in aller Ruhe, aber gebotener Konsequenz diesen
Manipulationsakt des Herrn Dittlbacher bewerten und die notwendigen
Handlungen daraus ableiten. Einen stellvertretenden Ausschuss-Obmann
zu erfinden und das Objektivitätsgebot mit Füßen zu treten stellt
fast die Causa Niko Pelinka in den Schatten. Man kann es offenbar
noch toller treiben als Wrabetz mit Pelinka. Das hat jetzt
Dittlbacher mit Pilz bewiesen. Alles eine Schande für den ORF und
zugleich auch eine Provokation der Extraklasse für den
Gebührenzahler", so Vilimsky abschließend.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
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