- 17.02.2012, 11:30:18
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Aufnahmestopp darf nicht für Lehrlinge im öffentlichen Dienst gelten
Öffentlicher Dienst muss weiter Jugendlichen offen stehen
Wien (OTS/FCG) - "Das Sparpaket zeigt, wer die Konsequenzen der
Krise tragen wird. Es wäre zumindest angebracht, junge Menschen hier
aus der Verantwortung zu nehmen", so die FCG Jugend Bundesvorsitzende
Caroline Hungerländer. Gerade ein Blick auf die Altersstruktur im
öffentlichen Dienst macht klar, dass die Lehrausbildung hier nicht
nur eine Frage der Vorbildwirkung für die Privatwirtschaft ist. Für
die Aufrechterhaltung der Aufgaben wird es auch im öffentlichen
Dienst einen Bedarf an gut ausgebildetem Personal in
unterschiedlichen Berufen geben. Bei allen berechtigten Sparmaßnahmen
muss darauf geachtet werden, auch in Zukunft die wichtigen Aufgaben
erfüllen zu können.
"Die Politiker rühmen sich damit, dass im Bereich der Bildung nicht
gespart wird. Auch eine Lehrausbildung ist Bildung! Ebenso wenig wie
die Einsparungsmaßnahmen den Hochschulbereich treffen, dürfen sie
auch die Lehrausbildung treffen", stellt Hungerländer klar.
Der Öffentliche Dienst stellt wichtige und dringend benötigte
Ausbildungsplätze zur Verfügung, auf die keineswegs verzichtet werden
darf. Nicht nur die Ausbildung, sondern auch die Übernahme nach der
Ausbildung ist von absoluter Wichtigkeit. Es wird auch eine Zeit nach
dem Sparen geben. Wir brauchen auch in Zukunft junge Fachkräfte im
öffentlichen Dienst!
"Wir als FCG Jugend werden dafür kämpfen, dass die Parole "keine
Einsparung im Bildungsbereich" auch für Lehrlinge gilt. Wir setzen
uns dafür ein, dass die Konsequenzen der Krise nicht die Zukunft
Junger Menschen gefährdet und der öffentliche Dienst auch in Zukunft
jungen Menschen offen steht", so Hungerländer.
Rückfragehinweis:
FCG Jugend Generalsekretär
Patrick Bauer
Tel. 0664 614 50 15
[email protected]
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