- 16.02.2012, 14:18:16
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FPÖ fordert sofortiges Einschreiten der Staatsanwaltschaft bei der Telekom
Aussagen von Vorstand Ametsreiter offenbaren massive Verdunkelungsgefahr
Wien (OTS) - "Die Staatsanwaltschaft muss in der Telekom umgehend
mittels einer Hausdurchsuchung tätig werden", fordert der
FPÖ-Fraktionsführer im Korruptions-U-Ausschuss, NAbg. Walter
Rosenkranz, auf Grund der heutigen Aussagen von Telekom-Vorstand
Hannes Ametsreiter. "Offenbar sieht Ametsreiter die selbst
beauftragten Prüfungen im Unternehmen als eine Art von
Zensureinrichtung, die überprüfen soll, welche Unterlagen
strafrechtlich relevant sind und daher an die Staatsanwaltschaft
übermittelt werden sollen", so Rosenkranz in Bezug auf Ametsreiters
Auskunft, dass die Übermittlung von 200.000 Mails an die
Staatsanwaltschaft davon abhänge, ob diese bei der Prüfung durch das
Beratungsunternehmen Deloitte "gescreent" worden seien. "Das kann
sich die Justiz nicht gefallen lassen. Was strafrechtlich relevant
ist, entscheiden bei uns immer noch die zuständigen
Ermittlungsbehörden und danach die ordentlichen Gerichte, sicher aber
nicht Deloitte oder der Telekom-Vorstand", stellt Rosenkranz fest.
"Die FPÖ-Fraktion wird daher die heutigen Aussagen Ametsreiters
umgehend der Staatsanwaltschaft übermitteln und erwartet ein rasches
Einschreiten, denn in der Telekom besteht offenbar massive
Verdunklungsgefahr", so Rosenkranz.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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