- 16.02.2012, 14:02:15
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Jarolim: Hochegger hat an Schlachtplan zur Verscherbelung von öffentlichem Vermögen der Jahre 2000 - 2006 mitgewirkt
Wien (OTS/SK) - "Hochegger - Drehscheibe in den Korruptionsfällen
rund um die Telekom - versuchte heute naturgemäß von der gegen ihn
vorliegenden Beweislast und den Anschuldigungen, die sich aus den
vorliegenden Akten eindeutig ergeben, abzulenken. Vor dem Hintergrund
der eindeutigen Aktenlage und einiger belastender Aussagen vor dem
U-Ausschuss, wirken Hocheggers Verwirrungsmanöver unglaubwürdig",
erklärte SPÖ-Fraktionsführer im Untersuchungsausschuss Hannes Jarolim
im Anschluss an die Befragung des Lobbyisten Peter Hochegger. Gezeigt
habe sich heute wieder, dass in den Jahren 2000 bis 2006 unter
Mitarbeit Hocheggers ein "Schlachtplan entwickelt wurde, wie das
öffentliche Vermögen dieses Landes am besten in die eigenen Taschen
der Beteiligten gewirtschaftet werden kann", so Jarolim am Donnerstag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Die Befragung Hocheggers habe keinerlei Anhaltspunkte für Geldflüsse
der Telekom in Richtung SPÖ gegeben. Jarolim betonte, dass ein
gravierender Unterschied zwischen den massiven Geldflüssen ohne
entsprechende Gegenleistungen in den Jahren 2000 - 2006 und einer
normalen beruflichen oder auftragsmäßigen Tätigkeit in einer der
Hochegger-Firmen bestehe.
Die heute wieder aufgewärmten Vorwürfe in Richtung Echo-Media-Verlag
entbehren ebenfalls jeder sachlichen Grundlage. Der Geschäftsführer
der Echo-Media Christian Pöttler hat alle diesbezüglich
zweckdienlichen Unterlagen der Staatsanwaltschaft übermittelt und
freiwillig volle Einschau jeder Art angeboten. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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