• 10.02.2012, 19:09:17
  • /
  • OTS0191 OTW0191

Haubner: Sparpaket berücksichtigt Wirtschaftsstandort

Standortvernichtungsprogramm a la AK und ÖGB abgewehrt - Jeder leistet seinen Beitrag

Wien, 10. Februar 2012 (OTS/Text) - "Das heute präsentierte
Konsolidierungspaket berücksichtigt die Erhaltung von
Wirtschaftsstandort und Wettbewerbsfähigkeit. Positiv ist, dass sich
das Sparpaket mehr an Maßnahmen für Wirtschaft und Arbeitsplätze
orientiert, als an den von Gewerkschaftsbund und Arbeiterkammer
laufend eingebrachten standortvernichtenden Steuervorschlägen",
betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes,
Abg.z.NR Peter Haubner. Auf dem Tisch liegt ein Sparpaket, zu dem
jeder seinen Beitrag leistet. "Für uns war es wichtig, dass dieses
Konsolidierungspaket keine standortfeindlichen Maßnahmen beinhaltet
sondern dass Österreich wettbewerbsfähig bleibt. Denn angesichts der
aktuellen Konjunkturprognosen wäre es für alle fatal, die Belastungen
für Österreichs Unternehmen zu erhöhen und damit die
Rahmenbedingungen im internationalen Wettbewerb zu verschlechtern -
was sich negativ auf Arbeitsplätze und Wohlstand auswirkt", erklärt
der Wirtschaftsbund-Generalsekretär. ****

Der Wirtschaftsbund hat sich bis zum Schluss dafür eingesetzt, die
massiv wirtschaftsfeindlichen Steuerideen des Arbeitsplatz- und
Standortvernichtungsprogramms von AK und ÖGB zu verhindern. Wie zum
Beispiel: Die Erhöhung der Körperschaftssteuer, die Wiedereinführung
von Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuer oder auch die
Erhöhung der Mineralölsteuer und der LKW-Maut. "Arbeiterkammer und
Gewerkschaftsbund hätten jede Belastung in Kauf genommen, statt auch
nur einen Cent einzusparen", kritisiert Haubner. Selbst die Zukunft
von jungen Menschen hätten sie riskiert - mit der unverantwortlichen
Forderung, die Lehrlingsförderung zu kürzen. "Hier sagt der
Wirtschaftsbund ganz klar: Sparen bei der Lehrlingsförderung ist
Sparen am falschen Platz", verdeutlicht Haubner.

Für den Wirtschaftsbund steht fest: Die nun gesetzten Maßnahmen sind
ein erster Schritt, auf den noch weitere zu einer nachhaltigen
Budgetkonsolidierung folgen müssen. Jetzt gilt es die Reformagenda
nicht aus den Augen zu verlieren und bei den Anstrengungen für einen
gesunden Staatshaushalt nicht nachzulassen. "Es wäre gut gewesen bei
den Sparpaket-Verhandlungen einen echten Reformpartner im Boot zu
haben. Stattdessen mussten wir nahezu täglich einseitige
klassenkämpferische Töne abwehren", so Haubner. "Unsere Investitionen
in die Vergangenheit sind auf Dauer nicht mehr leistbar. Unser Ziel
muss es sein, Österreich zum attraktivsten Wirtschaftsstandort
Europas zu machen und dazu brauchen wir wachstumsfördernde Maßnahmen.
Nur dann können wir Beschäftigung und Wohlstand für zukünftige
Generationen erhalten", so Haubner abschließend.

Rückfragehinweis:

Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
   Mag. Daniela Kinz
   Pressesprecherin
   Tel.: +43 (0)1 5054796-47,Mobil: +43 (0)664 2451650
   mailto:[email protected]
   http://www.wirtschaftsbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel