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OTS0125   9. Feb. 2012, 12:47

GLOBAL 2000 zum IV-Positionspapier "Rohstoffsicherheit 2020+"

Deutliche Reduktion des Ressourcenverbrauchs, Steigerung der Effizienz und vermehrte Wiederverwertung sind dringend erforderlich.


Anlässlich des heute veröffentlichten
Positionspapiers der Industriellenvereinigung "Rohstoffsicherheit
2020+" hält die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000
fest, dass jetzt die Zeit für eine Trendwende gekommen ist: Es kann
nicht mehr nur um Ressourcensicherung gehen, es muss endlich begonnen
werden, Rohstoffe einzusparen. "Um langfristig wettbewerbsfähig zu
bleiben, muss ressourcenschonendem Wirtschaften endlich der Vorrang
gegeben werden", sagt Lisa Kernegger, Ökologin von GLOBAL 2000.
"Aufgrund von Ressourcenknappheit herrscht ein gnadenloser Wettlauf
um die letzten verfügbaren Reserven. Österreich könnte eine
Pionierrolle einnehmen, indem es ökologische und wirtschaftlich
sinnvolle Maßnahmen - wie etwa deutliche Reduktion des allgemeinen
Verbrauchs, Steigerung der Ressourceneffizienz und vermehrte
Wiederverwertung von Rohstoffen (Recycling) - den Vorzug gibt."

Seit Jahrzehnten verbrauchen die westlichen Länder mehr Ressourcen
als ihnen eigentlich zustehen. Wenn jeder immer größere Stücke vom
selben Kuchen für sich beansprucht, dann ist das auf Dauer nicht
machbar. Ein Viertel der Weltbevölkerung lebt in Europa, Nordamerika
und Ozeanien und verbraucht fast so viele Rohstoffe wie drei Viertel
der Bevölkerung in allen anderen Weltregionen zusammen. "Auch eine
aggressive Handelspolitik, wie das etwa die Industriellenvereinigung
in ihrem heute veröffentlichten Positionspapier vorsieht, kann das
Grundproblem, dass wir auf Kosten anderer leben, nicht beheben.
Österreich braucht eine Kehrtwende hin zu einer deutlichen Reduktion
des Verbrauchs und z

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