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OTS0045   9. Feb. 2012, 10:00

FPÖ-Mölzer: Entlasst Griechenland endlich aus dem Euro-Fegefeuer!

Bisherige EU-Maßnahmen haben nur zu einer Leidensverlängerung geführt - Rückkehr zu eigener Währung ist einzige Chance für Griechenland, sich aus Misere zu befreien


Es werde immer deutlicher, dass die einzige Chance
für Griechenland in einem Austritt aus der Eurozone liege, sagte der
freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas
Mölzer, zum heutigen Sondertreffen der Finanzminister der Eurogruppe
in Brüssel. "Trotz gewaltiger Sparpakete ist es Athen nicht gelungen,
auch nur einen Schritt vorwärts zu machen. Und wie es aussieht, wird
sich selbst beim besten Willen der Griechen daran nichts ändern
können", betonte Mölzer.

Insbesondere hätten die bisherigen Maßnahmen, so der freiheitliche
EU-Mandatar, nicht zu einer Verbesserung der Lage in Griechenland
beigetragen, sondern zu einer Verlängerung des Leidens geführt. "Das
ist kein Wunder, denn Griechenland hat die Voraussetzungen für eine
Mitgliedschaft in der Eurozone nicht erfüllt, erfüllt sie derzeit
nicht und wird sie auch in absehbarer Zeit auch nicht erfüllen.
Dieser Tatsache hat die Europäische Union endlich Rechnung zu tragen,
anstatt weiterhin am komatösen griechischen Patienten
herumzudoktern", erklärte Mölzer.

Deshalb müsse Griechenland endlich aus dem Euro-Fegefeuer entlassen
werden, forderte der freiheitliche Europaabgeordnete. "Denn ohne eine
eigene Währung werden die Griechen wirtschaftlich nicht auf die Beine
kommen. Und den EU-Nettozahlern wie Österreich und Deutschland kann
nicht länger zugemutet werden, Griechenland bis zum St.
Nimmerleinstag durchzufüttern, weshalb das möglichst rasche
Ausscheiden Athens aus der Währungsunion ein Gebot der Stunde ist",
schloss Mölzer.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0045 2012-02-09 10:00 091000 Feb 12 FPK0001 0251



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