• 08.02.2012, 11:10:37
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FPÖ-Mölzer: EU-Kritik an Bau des griechischen Grenzzauns ist zurückzuweisen

Typisch EU: Für politisch korrekte Unsinnigkeiten wie Grundrechteagentur sind Millionen vorhanden, nicht aber für Bekämpfung der illegalen Zuwanderung

Wien (OTS) - Als völlig unverständlich bezeichnete heute der
freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas
Mölzer, die Kritik der EU-Kommission an Griechenland wegen der
Errichtung eines Zauns an der Grenze zur Türkei zur Abwehr illegaler
Zuwanderer. "Endlich unternimmt Athen etwas zur Bekämpfung der
illegalen Massenzuwanderung, und dann werden den Griechen Prügel vor
die Füße geworfen", kritisierte Mölzer.

Wenn es seitens der EU-Kommission heißt, es gäbe keine
Co-Finanzierung des griechischen Grenzzauns, dann sei dies, so der
freiheitliche EU-Mandatar, typisch für die Europäische Union. "Geht
es um politisch korrekte Unsinnigkeiten wie die sogenannte
Grundrechteagentur, dann ist genug Geld vorhanden. Und wenn es um
irgendwelche Subventionen geht, dann fließen die Millionen fast von
selbst. Aber der Grenzzaun, der eines der wenigen sinnvollen Projekte
ist, die Griechenland umsetzen will, ist nicht förderungswürdig",
erklärte Mölzer.

In diesem Zusammenhang forderte der freiheitliche Europaabgeordnete
von der EU verstärkte Investitionen in den Schutz der Außengrenzen.
"Insbesondere ist die Grenzschutzagentur Frontex mit einem höheren
Budget auszustatten. Denn die Sicherung der EU-Außengrenzen und die
Bekämpfung der illegalen Zuwanderung ist eine Schicksalsfrage für das
Überleben der historisch gewachsenen Völker Europas", schloss Mölzer.

Rückfragehinweis:

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