ÖGB-Ruprecht zu Urlaubsgesetz: "Ein Schritt in die richtige Richtung"
Sozialausschuss beschließt Abschaffung von Diskriminierung von Frauen
Wien (OTS/ÖGB) - Frauen werden noch immer in vielen Betrieben und
Bereichen benachteiligt: Das beginnt bei Einkommensunterschieden,
beim Berufseinstieg und geht über Diskriminierungen im
Karriereverlauf wegen Schwangerschaften. "Die Beseitigung
arbeitsrechtlicher Benachteilungen vor allem von Frauen im
Urlaubsgesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung. Frauen dürfen
nicht länger dafür bestraft werden, dass sie in Karenz gehen und ihr
Urlaub somit verfällt", begrüßt ÖGB-Frauenvorsitzende Brigitte
Ruprecht den Beschluss im Sozialausschuss.
Weitere Forderungen der ÖGB-Frauen:
Mindesteinkommen von 1.300 Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung
die volle Anrechnung der gesetzlichen Karenzzeit auf alle Ansprüche
Arbeit neu bewerten, damit gleichwertige Arbeit gleich entlohnt
wird
Ausbau qualitätsvoller Kinderbetreuung und längere Öffnungszeiten
Einführung eines bezahlten Papamonats
Anspruch auf Elternteilzeit unabhängig von der Betriebsgröße
01/5344-39262














