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OTS0119   6. Feb. 2012, 12:29

FPÖ-Unterreiner: "Häuslstaaten" teilweise besetzt

Geldvernichtung durch fragwürdiges Kunstprojekt am Karlsplatz


Besser als jener Passant, der die 25 "Häuslstaaten"
die von der Gruppe "United Microartnation Organisation" am Wiener
Karlsplatz aufgestellt worden seien, ihrem eigentlichen Zweck
zugeführt habe, könne man das Projekt nicht bewerten, sagte die
freiheitliche Kultursprecherin NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner,
angesichts der kurzzeitigen "Besetzung" eines der Objekte. Es sei
empörend, dass in Zeiten von Belastungs- und Sparpaketen derartig
sinnlose und fragwürdige Kunstprojekte gesponsert würden, wie dieses,
so Unterreiner, die eine parlamentarische Anfrage wegen der
angefallenen Kosten ankündigte.

"Es ist unerträglich, dass hier Geld vernichtet wird, während
gleichzeitig Obdachlose mit der Kälte kämpfen", kritisierte
Unterreiner die eigenartige Prioritätensetzung der linken
Kunstverantwortlichen. Bezeichnend sei etwa auch, dass ausgerechnet
eine Ute Bock als "Ministerin" der "Häuslstaaten" fungiere, so
Unterreiner, die angesichts der zu erwartenden Einreisewatschen
zwischenstaatliche Konflikte bei der Karlsplatzer Staatengemeinschaft
erwartet. "Diese Kunst-Provokationen am Karlsplatz müssen umgehend
abgestellt werden", forderte Unterreiner.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0119 2012-02-06 12:29 061229 Feb 12 FPK0002 0166



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