OTS0019   4. Feb. 2012, 10:30

Betriebliche Frauenförderung - Mautz: Verpflichtende Frauenförderung wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung

Frauen werden in Arbeitswelt noch immer diskriminiert - Frauenministerin Heinisch-Hosek kämpft für mehr Gerechtigkeit


Die von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek
geforderten verpflichtenden Frauenförderpläne für Betriebe mit mehr
als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezeichnet Andrea Mautz,
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin als "weiteren wichtigen und
notwendigen Schritt zur Gleichbehandlung". Denn für Mautz steht fest:
"Es ist nun mal Fakt, dass auch im Jahr 2012 Frauen am Arbeitsmarkt
gegenüber ihren männlichen Kollegen noch immer diskriminiert werden.
Das muss sich ändern. Diese himmelschreiende Ungleichbehandlung muss
endlich und endgültig der Vergangenheit angehören", so die
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin heute, Samstag, im Gespräch mit dem
SPÖ-Pressedienst. ****

Die Arbeitsrealität von Frauen - besonders im Hinblick auf
Aufstiegschancen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Bezahlung -
unterscheidet sich noch immer stark von der der Männer. "Noch immer
sind Frauen in leitenden Positionen stark unterrepräsentiert,
übernehmen das Gros der Kinderbetreuung und Haushaltspflichten und
erhalten weniger Bezahlung für die gleiche Arbeit", so Mautz, die
weiter ausführt, dass Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in
diesen Bereichen bereits zahlreiche wichtige Maßnahmen gesetzt hat,
die zu mehr Gleichbehandlung führen sollen - etwa die verpflichtenden
Frauenquoten in staatsnahen Betrieben, der Papamonat in staatsnahen
Betrieben, das einkommensabhängige Kindergeld, die anonyme
Offenlegung von Gehältern, den Gehaltsrechner und viele mehr.

"Die verpflichtenden Frauenförderpläne würden den Frauenanteil in
Leitungspositionen erhöhen, die Möglichkeiten für Teilzeit in
Führungsetagen verbessern und mehr Väter zur Karenz motivieren. Und
das wäre ein weitere wichtiger Puzzlestein auf dem Weg zu einer
Arbeitswelt, in der Frauen und Männer endlich die gleichen Chancen
haben", so die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin. (Schluss) sv/mo

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0019 2012-02-04 10:30 041030 Feb 12 SPK0003 0270



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