OTS0015   4. Feb. 2012, 09:46

Betriebliche Frauenförderung - Wurm: Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer fairen Arbeitswelt

Frauenförderung ist Win-Win-Situation - Frauen und Wirtschaft profitieren - "Frauenfreundliche Betriebe sind erfolgreiche Betriebe"


SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm begrüßt und
unterstützt die Forderung von Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek für Betriebe ab 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
verpflichtende Frauenförderpläne einzuführen. "Die Umsetzung der
verpflichtenden Frauenförderpläne wäre ein Meilenstein auf dem Weg zu
einer fairen Arbeitswelt. Diese Pläne sorgen für einen klaren
Überblick über die Ist-Situation in den Unternehmen, bringen mehr
Frauen in Leitungspositionen und erleichtern die Vereinbarkeit von
Beruf und Familie. Davon profitieren nicht nur die Frauen, sondern
auch die Unternehmen. Denn zahlreiche Studien zeigen:
Frauenfreundliche Betriebe, mit hohen Frauenquoten in den
Führungsetagen erwirtschaften mehr Gewinn als jene in denen weibliche
Führungskräfte noch immer unterrepräsentiert sind", so Wurm am
Samstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Es ist eine traurige Tatsache, so die SPÖ-Frauensprecherin, dass der
Begriff "Frauenförderung" in vielen österreichischen Betrieben noch
immer ein Fremdwort ist. "Manchmal allerdings auch aufgrund von
fehlender Information. Das bedeutet, die betreffende Firma würde
weibliche Mitarbeiter gerne fördern, weiß aber nicht wie", erklärt
Wurm. Mit ihrem Vorschlag habe Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek ein Förderinstrument vorgelegt, dass hier gleich auf
zwei Ebenen ansetzt. "Mit der Verpflichtung zur Frauenförderung wird
der nötige Druck erzeugt. Denn die Erfahrungen der Vergangenheit
haben leider gezeigt, dass sich ohne Druck - also auf freiwilliger
Basis - in Österreichs Betrieben in Sachen Frauenförderung kaum etwas
bewegt. Und damit die Betriebe auch mit dem 'Wie?' nicht alleine
gelassen werden, stellt das Frauenministerium einen Leitfaden zur
Umsetzung zur Verfügung", so Wurm.

Wurm betont, dass es nun notwendig sei, mit vereinten Kräften an
der Umsetzung der verpflichtenden Förderpläne zu arbeiten und
appelliert auch an den Koalitionspartner und die Sozialpartner diese
wichtige Maßnahme zu unterstützen. "Mit den Frauenförderplänen setzt
die Ministerin einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer
Arbeitswelt in der Gleichbehandlung von Frauen und Männern die Regel
wird. Und sie beweist einmal mehr, dass wir Frauen mit ihr eine
starke, engagierte und mutige Kämpferin an unserer Seite haben", so
die SPÖ-Frauensprecherin. (Schluss) sv/mo

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0015 2012-02-04 09:46 040946 Feb 12 SPK0001 0355



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