Höhere Löhne- und Gehälter für die Beschäftigten in der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie Österreichs (PPV)
Plus 3,8 Prozent für KV-Mindestgehälter, plus 3,5 Prozent für Ist-Gehälter
Wien (OTS/ÖGB) - In der dritten Verhandlungsrunde, am 2. Februar
2012, einigten sich die Vertreter der Gewerkschaft der
Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die
Vertreter des Fachverbandes der papierverarbeitenden Industrie auf
neue Löhne und Gehälter für die rund 9.500 Beschäftigten der Branche.
Die Löhne und Gehälter werden demnach mit 1. März 2012 wie folgt
erhöht:
Für die ArbeiterInnen
Erhöhung der KV-Mindestlöhne um 3,8 Prozent mit einer
Parallelverschiebung und einem Mindestbetrag von 62 Euro im Monat in
allen Lohnpositionen. Das bedeutet eine durchschnittliche Erhöhung
der Mindestlöhne von über 4 Prozent.
Für die Angestellten
Erhöhung der KV-Mindestgehälter um 3,8 Prozent und Erhöhung der
Ist-Gehälter um 3,5 Prozent.
Auch die Lehrlingsentschädigungen, der Nachtzuschlag und die
Schmutzzulage werden um 3,8 Prozent angehoben. Die Laufzeit der
Vereinbarungen beträgt 12 Monate.
"Das Ergebnis trägt der wirtschaftlichen Lage der Papier- und Pappe
verarbeitenden Industrie sowie der gestiegenen Inflation Rechnung und
sichert den Beschäftigten einen gerechten Anteil an den
Unternehmenserfolgen", fasst GPA-djp-Verhandlungsleiter Franz Bittner
zusammen.
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