- 03.02.2012, 11:16:10
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Wurm: Innsbrucker Studie beweist: Quoten wirken!
Land Tirol soll sich Studie zu Herzen nehmen
Wien (OTS/SK) - "Frauen sind zwar immer besser ausgebildet,
schaffen es aber trotzdem oft nicht bis an die Spitze. Dass sich
Frauenquoten auf die Chancen der Frauen positiv auswirken, hat jetzt
auch eine Studie des Instituts für Finanzwissenschaft der Universität
Innsbruck bewiesen", erklärte SPÖ-Frauensprecherin und Tiroler
SPÖ-Frauenvorsitzende Gisela Wurm am Freitag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. In einem Experiment mit 360 Teilnehmerinnen und
Teilnehmern habe sich gezeigt, dass positive Diskriminierung und
Quoten besonders stark wirken. "Einmal mehr zeigt sich: Von selbst
geht gar nichts", so Wurm. ****
Für die Tirolerin Wurm ist die Studie Anlass genug, das Land Tirol in
die Pflicht zu nehmen: "Auch das Land Tirol sollte sich die Studie
der Innsbrucker Uni zu Herzen nehmen. Denn in den Tiroler landesnahen
Unternehmen finden sich kaum Frauen in der Geschäftsführung und in
den Aufsichtsräten."
In anderen Staaten wie etwa Norwegen habe man bereits gesehen, dass
Quoten wirken - so habe sich der Anteil der Frauen in den
Aufsichtsräten in den vergangenen fünf Jahren mehr als vervierfacht.
"Auch wirtschaftlich machen Quoten Sinn. Wie eine aktuelle Studie der
Unternehmensberatung Ernst&Young gezeigt hat, machen Unternehmen, die
mehr Frauen in Führungspositionen haben, auch mehr Gewinn", so Wurm.
"In Österreich hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit der
Einführung der 50-prozentigen Frauenquote im Verwaltungsdienst den
richtigen Weg bereits eingeschlagen und der öffentliche Dienst ist
damit Vorbild für die Privatwirtschaft", unterstrich die
SPÖ-Frauensprecherin. "Frauenministerin Heinisch-Hosek hat mit der
Innsbrucker Studie einen weiteren Beleg für die Richtigkeit ihres
Vorhabens in den Händen und wir werden sie in ihrer Beharrlichkeit
weiter voll unterstützen", betonte Wurm. (Schluss) pl/rm
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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