• 03.02.2012, 09:12:44
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FPÖ-Deimek: Abwanderung von Industrie-Arbeitsplätzen verhindern

Plant voestalpine Abbau von Linzer Werk? - Neue Werke in USA und China wegen Emissions-Zertifikaten?

Wien (OTS) - Zur Ankündigung von voestalpine-Chef Wolfgang Eder,
wonach bis 2016 neue Werke in den USA und China gebaut werden,
stellte heute der Technologiesprecher des FP-Parlamentsklubs und
Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich, NAbg. DI
Gerhard Deimek fest: "Da dies laut Eder ein 'erster Schritt' sein
soll und sich für die VOEST ein Auftragsvolumen von 700 Millionen
Euro ergäbe, ist zu befürchten, dass in weiteren Schritten die
Produktion nach und nach ausgelagert werden könnte und Arbeitsplätze
gefährdet sind. Die Politik ist klar gefordert, eine Abwanderung von
Arbeitsplätzen in der Industrie zu verhindern."

Deimek verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sowohl die USA als
auch China das Emissions-Zertifikatehandelsgesetz - mit dem die
Industrie auf Grund ihres CO2-Ausstoßes zur Kasse gebeten wird -
nicht ernst nehmen. "Wer weiß, ob nicht auch deswegen die komplette
Produktion aus Österreich ins Ausland verlagert werden könnte",
zeigte der FPÖ-Technologiesprecher auf.

Der freiheitliche Abgeordnete befürchtet den Anfang eines Szenarios,
vor dem die FPÖ in Oberösterreich schon lange gewarnt haben: "Die
Produktionskette wird von hinten - also von der Kundenseite, die
gleichzeitig die Flexiblere ist - verlegt. Es folgen
Blechverarbeitung und Steelservicecenter, Beschichtung, Verzinkerei,
Kaltwalzen. Wenn das Warmwalzenwerk verlegt wird, wird es kritisch
und der Rest geht von allein." Innerhalb von sechs Jahren könnte die
komplette Produktion der voestalpine verlagert werden, so Deimek.
"Österreich und im Speziellen Oberösterreich droht der Verlust von
tausenden Arbeitsplätzen und der österreichischen Volkswirtschaft
droht der teilweise Verlust eines Auftragsvolumens von 700 Millionen
Euro."

Rückfragehinweis:

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