• 01.02.2012, 14:20:47
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KV-Energiewirtschaft: Beschäftigte beschließen Kampfmaßnahmen

8.500 Beschäftigte bei Betriebsversammlungen in ganz Österreich vor nächster Verhandlungsrunde am 2. Februar

Wien (OTS) - (GPA-djp/PRO-GE/ÖGB) - Vor der nächsten
Kollektivvertragsrunde für die rund 17.000 Beschäftigten der
Österreichischen Energieversorgungsunternehmen (EVU) am 2. Februar
wurden bei regionalen Betriebsversammlungen einstimmig
Durchsetzungsmaßnahmen beschlossen. So etwa versammelten sich mehr
als 1.500 Beschäftigte aus dem Burgenland, aus Niederösterreich und
Wien in der Wiener Stadthalle. In Oberösterreich versammelten sich
ebenfalls fast 1.500 Beschäftigte in Leonding. Weitere Versammlungen
fanden in der Steiermark, in Salzburg, Kärnten, Tirol und Vorarlberg
statt. "Die Stimmung ist sehr gereizt. Die Beschäftigten sind zu
Recht über das Angebot der Arbeitgeber empört. Lediglich eine
Inflationsabgeltung und nicht nachhaltige Einmalzahlungen sind
eindeutig zu wenig. Der Branche geht es hervorragend und die
Beschäftigten haben sich einen Anteil am Erfolg verdient", betonen
die Verhandler Karl Proyer (GPA-djp) und Manfred Anderle (PRO-GE).
Sollte die nächste Verhandlungsrunde kein Ergebnis bringen, wird am
14. Februar erstmals eine öffentliche Betriebsversammlung aller
Beschäftigten der Energiewirtschaft aus ganz Österreich in Wien
abgehalten und am 15. Februar mit Warnstreiks in allen Betrieben
begonnen.++++

In den beschlossenen Resolutionen wird die "Abgeltung der Inflation
und ein vernünftiger realer Lohn- und Gehaltszuwachs gefordert". Vor
allem niedrige Einkommen seien besonders zu erhöhen. Die
Beschäftigten erwarten jedenfalls bei der nächsten KV-Runde am 2.
Februar konstruktivere Verhandlungen von Seiten der Arbeitgeber. Das
letzte Angebot der Arbeitgeberseite lag bei 3,2 Prozent IST-Erhöhung.
Dazu kämen noch 0,2 Prozent, die in den Betrieben individuell
verteilbar sein sollen und eine Einmalzahlung von 400 Euro. "Sollte
es zu keinem Ergebnis kommen, werden Gewerkschaften, BetriebsrätInnen
und Beschäftigte gemeinsam den Druck auf die Arbeitgeber weiter
erhöhen", sagen Proyer und Anderle.

Rückfragehinweis:

GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
      Mag. Martin Panholzer
      Tel.:   05 0301-21511
      Mobil: 05 0301-61511
      E-Mail: [email protected]
      http://www.gpa-djp.at
   
      PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
      Mathias Beer
      Tel.: 01 53 444 69035
      Mobil: 0664 6145 920
      E-Mail: [email protected]
      http://www.proge.at

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