• 01.02.2012, 12:17:08
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FPÖ-Kickl: Arbeitslosigkeit steigt - Wo bleibt ein brauchbarer Gegenstoß Hundstorfers?

Sozialminister ist Meister des Herunterspielens, während Arbeitslosigkeit kontinuierlich im Anstieg begriffen ist

Wien (OTS) - Die von Sozialminister Hundstorfer verkündete
"stabile" Lage am Arbeitsmarkt sei eine realitätsfremde Verzerrung
einer gefährlichen Negativ-Dynamik. "Von Stabilität kann nicht die
Rede sein", kritisierte FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl.
Innerhalb der bekannten Problemgruppen der Jugendlichen, der
Leiharbeiter, der älteren Menschen und der Frauen sei die Entwicklung
äußerst negativ und die Arbeitslosigkeit steige drastisch, so Kickl
heute in Reaktion auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Es sei höchst besorgniserregend, dass von Seiten des Ministers kein
Kurs des vorausschauenden Gegensteuerns angekündigt werde, sondern
lediglich die übliche Selbstbeweihräucherung mittels hinkender
Vergleicher mit den anderen EU-Ländern strapaziert würde. Ein
effizientes Dagegenhalten hätte vor dem Hintergrund der
prognostizierten Wirtschaftsentwicklung schon vor einigen Monaten
erfolgen müssen. Kickl kritisierte in diesem Zusammenhang die trotz
massiver Neuverschuldung im Budget 2012 schwache budgetäre
Ausstattung für Kurzarbeitsmaßnahmen in Kombination mit einem
unpraktikablen Zugang für Klein- und Mittelbetriebe sowie das völlige
Fehlen eines Regierungskonzepts im Kampf gegen die
Altersarbeitslosigkeit. "Das Regierungsmodell für die Zukunft sieht
offenbar vor, dass die Menschen künftige nicht aus dem Arbeitsprozess
in die Pension wechseln sondern aus der Arbeitslosigkeit in den
Pensionistenstatus übergehen", kritisiert der freiheitliche
Arbeitnehmer- und Sozialsprecher.

Kickl befürchtet, dass sich die negative Entwicklungen der
Beschäftigungsquoten innerhalb der problematischen Gruppen in den
nächsten Monaten weiter verschärfen würden, stünde ja auch noch die
Belastungskeule der Bundesregierung samt allen schmerzhaften
Folgewirkungen vor der Türe. Hier sei damit zu rechnen, dass es nicht
zu arbeitsmarktpolitischen Verbesserungen komme, sondern ganz im
Gegenteil weitere Segmente des Arbeitsmarkts in Abwärtsstrudel
gezogen würden, schloss Kickl.

Rückfragehinweis:

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