- 01.02.2012, 11:27:31
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ÖVP LPO Martinz: Baltisch Adriatische Achse ohne Schutz für Kärntner Zentralraum sinnlos.
Weiterplanung der Hochleistungsstrecke von Klagenfurt nach Villach unverzichtbar.
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Klagenfurt (OTS/VP) - "So geht das nicht, mehrere Millionen Euro
wurden bereits in Planungsarbeiten für die HL-Bahnstrecke Klagenfurt
Villach investiert, offenbar nutzlos", kritisiert ÖVP Obmann Josef
Martinz die jüngsten Aussagen von ÖBB Chef Kern. Danach sei eine
Weiterplanung der HL-Strecke durch Klagenfurt bis Villach als Teil
der Baltisch Adriatischen Achse nicht erforderlich. Die
Baltisch-Adriatische Achse macht aber nur Sinn, wenn der Zentralraum
Kärntens mit Klagenfurt und der Wörtherseeregion geschützt wird und
nicht drohenden, nicht verkraftbaren Belastungen ausgesetzt wird.
Belastungen, die auch dem Wörthersee-Tourismus Millionen Verluste
zufügen würde.
Der ÖBB-Chef ignoriert mit seiner Haltung jedenfalls die Interessen
von mehr als 100 000 Menschen im Zentralraum Kärntens. Es ist auch
unverständlich, dass eine ÖBB Hochleistungsstrecke nur zu 80 Prozent
fertig gestellt werden soll", so Martinz. Selbstverständlich sei auf
der Baltisch-Adriatischen Achse künftig eine deutliche Zunahme des
Güter- und Personenverkehrs zu erwarten. Das sei ja der Sinn dieser
Nord-Süd-Achse und der Grund dafür dass die EU die BAA dem
ursprünglich außerhalb Österreichs geplanten Korridor 5 vorzieht und
die BAA voraussichtlich finanziell unterstützen wird", sagt der ÖVP
Chef. "Ich fordere die ÖBB Führung auf, sich vor Ort über die
drohenden Belastungen zu informieren und ihre Entscheidung danach zu
revidieren", sagt Martinz.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖVP Kärnten
Presseabteilung: Wolfgang Dittmar
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 19
mailto:[email protected]
http://www.oevpkaernten.at
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