• 27.01.2012, 12:22:06
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Haubner: AK und ÖGB gefährden tausende Arbeitsplätze

AK/ÖGB-Steuerideen setzen Zukunft des Wirtschaftsstandorts aufs Spiel - Ohne Reformen explodieren Pensionskosten auf 42 Milliarden Euro - Appell zu gemeinsamer Reformpartnerschaft

Wien, 27. Jänner 2012 (OTS/Text) - "Die jüngste Auflistung von
Steuer-Forderungen zeigt einmal mehr, dass sich die 'Belastungs-Fans'
Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund die Folgen ihrer Steuer-Ideen
nicht bis zum Ende durchgedacht haben. Oder haben sie sich auch nur
einmal überlegt, was passiert, wenn wir die hart erarbeitete
Attraktivität des Österreichischen Wirtschaftsstandorts durch neue
Steuern und Belastungen aufs Spiel setzen?", übt der Generalsekretär
des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner
scharfe Kritik und erinnert daran, dass Österreich mit einer Steuer-
und Abgabenquote von 44 Prozent bereits ein Hochsteuerland ist. "Mit
jeder Milliarde Euro, die durch neue oder höhere Steuern a la AK und
ÖGB eingenommen werden, gehen gleichzeitig 15.000 Arbeitsplätze
verloren", so Haubner. ****

"Zu allem immer nur 'Nein' zu sagen, ist der falsche Weg. Vor allem,
wenn es um längst fällige Reformen bei den großen Kostentreibern
geht. Es ist z.B. absolut befremdlich, wenn sich AK und ÖGB gegen
jegliche Reformen im Pensionssystem aussprechen", so Haubner. "Wenn
wir im Bereich der Pensionen keine wirksamen Reformen auf den Weg
bringen, werden die Kosten im Jahr 2016 auf 42 Mrd. Euro
explodieren." Was das faktische Pensionsantrittsalter betrifft,
gehört Österreich international zu den Schlusslichtern. Doch AK und
ÖGB blenden dieses Problem völlig aus. Sie verharren in ihrer
klassenkämpferischen Abwehrhaltung und handeln damit grob fahrlässig
für den Wirtschaftsstandort und alle nachfolgenden Generationen. "AK
und ÖGB riskieren mit ihren standort- und wirtschaftsfeindlichen
Forderungen tausende Arbeitsplätze", so die deutlichen Worte
Haubners, der abschließend zu einer "Reformpartnerschaft" aufruft und
appelliert, Österreich gemeinsam für die Zukunft zu rüsten.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 47
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

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