• 26.01.2012, 14:38:02
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ÖGJ zu Junger Industrie: Solidarität zwischen Generationen geht anders

Frau Niss führt Koalition der Unvernunft an

Wien (OTS/ÖGB) - "Was die junge Industrie heute von sich gibt, ist
ein unwürdiger Auftakt zum EU-Jahr der Solidarität zwischen den
Generationen", sagt ÖGJ-Vorsitzender Jürgen Michlmayr. "Es macht
keine einzige sozialstaatliche Leistung für junge Menschen sicherer,
wenn man der älteren Generation die Pensionen zusammenstreicht oder
Menschen, die sich krank gearbeitet haben, den Zugang zu Pensionen
erschwert."

"Der Sozialstaat nutzt allen, er hat die Banken und Unternehmen
gerettet, er hat uns besser durch die Krise gebracht als andere
Länder", sagt Michlmayr. "Wer jetzt glaubt, mit dem Abbau des
Sozialstaats die Schulden abbauen zu können, der ist auf dem Holzweg,
der verrennt sich in Unvernunft." Was Frau Niss vorschlage, sei fern
jeder Realität, sei unsolidarisch, kurzsichtig und auch
volkswirtschaftlich unvernünftig. "Die Schrauben, an denen Frau Niss
drehen sollte, heißen: Mehr Lehrstellen in Unternehmen, mehr
Anstrengungen für gesunde Arbeitsplätze, mehr Anstrengungen punkto
Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt und mehr Arbeitsplätze
für ältere Menschen."

"Wer wie Frau Niss in höchst privilegierte Verhältnisse hineingeboren
worden ist, hat vielleicht wirklich keine Ahnung vom Leben der
normalen Menschen", sagt Michlmayr abschließend. "Frauen bestrafen,
ältere Menschen bestrafen, PensionistInnen bestrafen - und sich
selbst vom Sozialstaat in der Krise unterstützen lassen, das ist
jedenfalls ziemlich abgehoben."(nk)

Rückfragehinweis:
ÖGB-Öffentlichkeitsarbeit
Florian Kräftner
01 53 444 39 264
0664 301 60 96
[email protected]

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