OTS0160   25. Jan. 2012, 13:01

Stöger präsentiert Leitlinie für gesündere Schulbuffets - ohne Bioaspekt

GLOBAL 2000-Initiative beweist: SchülerInnen wollen Produkte aus biologischem Anbau auf Schulbuffets


Wien (OTS) - Gesundheitsminister Alois Stöger geht zwar mit seiner
heute per Aussendung nochmals präsentierten Leitlinie in Sachen
Schulbuffets in die richtige Richtung, lässt jedoch den Umweltaspekt
komplett draußen: "In der gesamten Initiative ist keine Rede von
Produkten aus biologischem Anbau. Für eine wirklich gesunde,
umweltfreundliche Ernährung der SchülerInnen sind diese aber
unabdingbar", erklärt Sven Hergovich, Campaigner bei GLOBAL 2000.

Nur bei Bio-Produkten kann man sich sicher sein, dass die Schüler
nicht in Kontakt mit giftigen chemisch-synthetischen Pestiziden
kommen. Bei konventionell angebaut em Obst und Gemüse können die
Rückstände auf den Schalen oft nicht einmal komplett abgewaschen
werden. Die Jugendlichen, die noch empfindlicher auf Umweltgifte
reagieren als Erwachsene, kommen also auf alle Fälle in Kontakt mit
Pestiziden, die im Verdacht stehen, Auslöser oder Verstärker vieler
verschiedener Erkrankungen zu sein. "Dies kann durch die Auswahl von
Bio-Produkten einfach vermieden werden - ganz abgesehen von dem
Benefit, den unsere Umwelt davon hätte", betont Hergovich.

Dass SchülerInnen selbst Bio-Produkte auf ihren Schulbuffets haben
wollen, beweist die im vergangenen Jahr durchgeführte Petition: 4231
SchülerInnen unterschrieben die Forderung "Bio ist besser".

GLOBAL 2000 fordert von Gesundheitsminister Alois Stöger eine
Überarbeitung der Richtlinie mit Berücksichtigung der Auswahl von
Produkten aus biologischem Anbau.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
251301 Jän 12 GLL0001 0237



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