• 20.01.2012, 13:24:48
  • /
  • OTS0152 OTW0152

Wirtschaftsbund und Industriellenvereinigung: Rote Karte für Steuerideen - Klug sparen und Arbeitsplätze sichern

Österreichischen Wirtschaftsstandort sichern - Neue oder höhere Steuern gefährden Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Wohlstand - AK und ÖGB in die Pflicht nehmen

Wien, 20. Jänner 2012 (OTS/Text) - "Neue oder höhere Steuern sind
Gift für unseren Wirtschaftsstandort. Durch zusätzliche Belastungen
gefährden wir Österreichs Wettbewerbsfähigkeit und unseren Wohlstand.
Arbeiterkammer und Gewerkschaft erkennen nicht, dass es ohne
Strukturreformen bergab geht", betont der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes Peter Haubner, bei einem
gemeinsamen Pressegespräch mit dem Generalsekretär der
Industriellenvereinigung, Christoph Neumayer. "Rote Karte für
Steuerideen - klug sparen und Arbeitsplätze sichern", lautet die
Antwort von Wirtschaftsbund und Industriellenvereinigung auf die
klassenkämpferischen Töne von AK und ÖGB zu den Sparplänen. ****

Partnerschaft für Strukturänderungen.

"Zu allen Reformen immer nur 'Nein' zu sagen ist nicht der richtige
Weg", mahnt Wirtschaftsbund-Generalsekretär Haubner AK und ÖGB, und
ruft zu einer "Partnerschaft für Strukturänderungen" auf: "Wir müssen
jetzt reformfreudig sein. Wenn wir gemeinsam Reformen starten,
brauchen wir nicht über Steuern reden", so Haubner. "Die Unternehmer
sind es gewohnt zu kämpfen, und wir werden uns weiterhin dafür
einsetzen, dass der Österreichische Wirtschaftsstandort nicht durch
neue Steuern belastet wird", betont der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes.

Vertrauen in die Wirtschaft stärken statt Misstrauen schüren.

"Das größte Asset Österreichs für unsere Bonität ist das Vertrauen in
die Wirtschaft. Dieses Vertrauen ist sehr hoch und das hängt mit der
hohen Leistungsfähigkeit und dem guten Klima in den Unternehmen
zusammen", so Haubner, der die klassenkämpferischen Töne von AK und
ÖGB als "massiv arbeitsplatzgefährend" bezeichnet. AK und ÖGB schüren
Misstrauen - und dieses Misstrauen schlägt sich auch negativ auf die
Investoren und internationalen Beobachter nieder. "Zahlreiche
Experten haben bereits bestätigt, dass der Staatshaushalt
ausgabenseitig saniert werden kann - man muss es nur wollen",
verdeutlicht Haubner.

"An den Unternehmen und der Industrie liegt es nicht, dass die
Staatsfinanzen aus dem Ruder gelaufen sind", betont der
Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Christoph
Neumayer. Die Unternehmen zahlten im Vorjahr um 16 Prozent mehr an
Gewinnsteuern. Den größten Anstieg verzeichnete die KESt auf
Dividenden, die um fast ein Fünftel gestiegen sind. "Alle diese
Mehreinnahmen des Staates durch die Beiträge der Unternehmen und auch
Leistungsträger, die im Vorjahr 1,5 Mrd. Euro mehr an Lohn- und
Einkommensteuer an den Staat überwiesen haben, versickern im
Staatshaushalt wie Millionen Liter Wasser in einem riesigen Fass ohne
Boden", so Neumayer. Noch mehr Geld in Form von Steuern in dieses
Fass zu schütten ohne das Loch zu schließen, sei daher ganz klar der
falsche Weg, so Neumayer.

"Österreich hat kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem.
Steuerfetischismus ist hier fehl am Platz."

In Richtung Gewerkschaften und Arbeiterkammer meinte Neumayer: "Die
Zeit für Reformen drängt, wer diese mit Pseudo-Klassenkampf
vergeudet, versündigt sich an Österreich. Jetzt ist die Stunde
gekommen, wo wir gemeinsam Schulter an Schulter kämpfen müssen, um
Österreich wieder nach vorne zu bringen." Das Allerdümmste in unserer
aktuellen Lage wäre es, unsere Position als Exportland zu schwächen -
etwa durch eine Abschaffung der Gruppenbesteuerung oder eine Erhöhung
der Unternehmenssteuern. Österreich erzielt fast 60 Prozent seines
Wohlstandes aus seiner Exportstärke. "Diese Stärke und damit unseren
Wohlstand müssen wir alle gemeinsam verteidigen - auch Gewerkschaften
und Arbeiterkammer, wenn diese interessiert sind die Arbeitsplätze in
Österreich zu sichern und damit ihre Mitglieder vor Arbeitslosigkeit
zu bewahren", betont Neumayer.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 47
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel