- 20.01.2012, 12:03:49
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SPÖ Prettner fordert neuen Weg, um "Stromarmut" wirksam entgegen zu treten!
Forderung: Stromerzeuger gesetzlich dazu verpflichten, Mindestmenge an Strom für Menschen an der Armutsgrenze zur Verfügung stellen. Raggers Appell ist pure Scheinheiligkeit.
Klagenfurt (OTS) - "Es kann und darf nicht sein, dass in
Österreich, einem der reichsten Länder Europas, Menschen so weit in
die Armutsfalle abrutschen, dass sie in Skianzügen schlafen gehen
müssen, weil sie sich den Strom nicht leisten können", macht Kärntens
SPÖ-LRin Energiereferentin Beate Prettner auf die dramatischen
Folgen, die ihr erst kürzlich bei einem Besuch des Österreichischen
Zivilinvalidenverbandes geschildert wurden, aufmerksam.
Um dieser neuen Form der "Stromarmut" nachhaltig und wirksam entgegen
zu treten, lässt Prettner mit einer neuen Forderung aufhorchen: "Die
Politik hat die Möglichkeit, die Stromerzeuger mit gesetzlichen
Bestimmungen im Rahmen des
Elektrizitätswirtschaftsorganisationsgesetzes dazu zu verpflichten,
Menschen die an der Armutsgrenze leben, mit einem Mindestmaß an Strom
zu versorgen", so Prettner, für die das Recht auf Strom heute schon
ein Grundrecht der Menschen ist. Sie fordert den dafür zuständigen
Bundes-Wirtschaftsminister Mitterlehner auf, diesbezüglich
schnellstens aktiv zu werden.
Als scheinheiligen Versuch, mediale Aufmerksamkeit zu erregen,
entlarvt Prettner in diesem Zusammenhang die heutige Wortspende von
LR Ragger. "Er hat in Wahrheit unter anderem durch die Reduzierung
des Heizkostenzuschusses wesentlich für zusätzliche Dramatik gesorgt.
Dass er jetzt "große Sorge" bekundet ist schlicht erbärmlich und eine
Verhöhnung aller betroffenen Kärntnerinnen und Kärntner", so Prettner
abschließend.
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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