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OTS0151   19. Jan. 2012, 12:38

"Sportler-Erlass": FPÖ-Kickl fordert unaufgeregte Diskussion


Eine "unaufgeregte Diskussion", forderte heute der
freiheitliche Sportsprecher Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl
anlässlich der Steuervorteile für Spitzensportler durch den
sogenannten "Sportler-Erlass". "Kein einziger Spitzensportler nimmt
jahrelanges härtestes Training deshalb auf sich, weil er oder sie
irgendwann vielleicht für ein paar Jahre in den Genuss dieses
Steuervorteiles kommen wird", betonte Kickl, der zuerst über
Politiker-Pensionsprivilegien oder die Privilegien der Nationalbanker
und ÖBB-ler diskutieren möchte. Dort gäbe es Extrawürste zu Hauf für
Personen, die Österreich keinen Nutzen gebracht hätten. Und dort gehe
es um Summen, die mehr als einen symbolischen Beitrag zur
Budegtsanierung leisten würden. Interessanterweise herrsche aber von
Regierungsseite nachhaltiges und eisiges Schweigen, was ein Abstellen
der Luxuspensionen nach dem Pensionssystem-alt betreffe.

Die herausragenden Leistungen unserer Spitzensportler für das Land
seien anzuerkennen, denn diese Sportler seien oft die besseren
Botschafter und Repräsentanten Österreichs als so manch
privilegierter Politiker, Nationalbanker oder ÖBB-ler, betonte Kickl.

Daher seien erst die großen Brocken des SPÖ-ÖVP-Privilegienstadls
anzugehen, bevor man sich um den Sportler-Erlass kümmere, so Kickl.
Die FPÖ stehe dafür zur Verfügung, eine sachliche Diskussion über die
steuerliche Bewertung der einzelnen Einkommenskomponenten der
Spitzensportler, insbesondere was die Werbeeinnahmen betreffe, zu
führen und eine Regelung zu finden, die auf Höhe der Zeit stehe. "Wir
warnen aber davor, unsere Sportler aus populistischen Motiven heraus
zu kriminalisieren", sagte Kickl.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0151 2012-01-19 12:38 191238 Jän 12 FPK0008 0231



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