- 19.01.2012, 11:55:18
- /
- OTS0114 OTW0114
Nationalrat - Kuntzl: "Es ist unser gesellschaftspolitischer Auftrag, nicht auf Talente zu verzichten"
SPÖ-Wissenschaftssprecherin: Haben nicht zu viele Studierende, sondern zu schlechte Studienbedingungen
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl hat
heute, Donnerstag, im Nationalrat in der Debatte über das
Bildungsvolksbegehren betont, dass Österreich eine offensive
Hochschulpolitik braucht. "Es ist unser gesellschaftspolitischer
Auftrag, nicht auf Talente zu verzichten - das können und wollen wir
uns nicht leisten", sagte Kuntzl. Zu Recht werde in den Forderungen
des Volksbegehrens auf die Wichtigkeit hingewiesen, finanziell
stärker in den Hochschulbereich zu investieren. Es freue sie daher
auch, dass es gelungen ist, in Zeiten des Sparens mehr Mittel für die
Universitäten aufzustellen, so die Abgeordnete. ****
Die SPÖ-Wissenschaftssprecherin würdigte den Volksbegehren-Initiator
Hannes Androsch, der als ehemaliger Finanzminister gemeinsam mit der
ersten Wissenschaftsministerin Österreichs Herta Firnberg ganz
wesentliche Weichenstellungen für die Entwicklung und Öffnung der
modernen Hochschule vorgenommen habe. Für eine bessere soziale
Durchmischung zu sorgen, sei auch eine Herausforderung, vor der man
heute stehe. "Wir haben nicht zu viele Studierende, sondern zu
schlechte Studienbedingungen", so Kuntzl. ****
Den Initiatoren des Volksbegehrens gratulierte Kuntzl, eine sachliche
und konstruktive Debatte ausgelöst zu haben. "Die Art und Weise der
Debatte hat nicht nur einen großen Stellenwert für die
bildungspolitische Diskussionen, sondern weit darüber hinausgehend
für die politische Kultur unseres Landes", sagte Kuntzl. (Schluss)
pl/ah
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






