• 19.01.2012, 10:41:44
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FPÖ-Podgorschek: Neuordnung der Eurozone ist unumgänglich!

Nur radikale Umkehr in der europäischen Finanzpolitik kann Euro noch retten

Wien (OTS) - "Inzwischen scheint klar, dass Griechenland nicht in
der Eurozone verbleiben wird. Was wir bereits zwei Jahren gefordert
haben, bestätigen jetzt auch österreichische Bankchefs", erklärt der
freiheitliche Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek mit Verweis auf
Aussagen von Erste Bank Chef Andreas Treichl in der Presse vom 13.
01. 2012. Selbst wenn die Europäische Nationalbank EZB noch immer
über die Hintertüre des Ankaufes von Staatsanleihen mit frischem Geld
versuche, Griechenland zu helfen, sei ein klarer Schnitt
unvermeidbar. Dies wäre sowohl für die starken Länder der Eurozone
als auch für Griechenland die beste Lösung. "Insgesamt scheint damit
eine Neuordnung der Eurozone unvermeidbar", stellt Podgorschek fest.

Die unlösbaren Probleme, die sich durch die Verschränkung völlig
unterschiedlicher Volkswirtschaften in im Euroraum ergeben hätten,
seien inzwischen völlig offen zu Tage getreten. "Der Euro kann wohl
nur noch durch eine radikale Umkehr in der europäischen Finanzpolitik
gerettet werden. Das bedeutet, dass die stärkeren und die schwächeren
Staaten der Eurozone in beiderseitigem Interesse in Zukunft
währungspolitisch getrennte Wege gehen", meint Podgorschek. Eine
verstärkte Transferunion durch den Europäischen
Stabilitätsmechanismus ESM sei dagegen abzulehnen, schließt
Podgorschek.

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