• 17.01.2012, 14:40:15
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GPA-djp-Hohenauer: Zeichen gegen Rechtsextreme setzen!

Strache kann zusichern, was er will - wir wehren uns gegen den WKR-Ball und gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus

Wien (OTS/GPA-djp/ÖGB) - "Wer sich nicht gegen den WKR-Ball als
zentrales Treffen der schlagenden Kooperationen im deutschsprachigen
Raum wehrt, der akzeptiert, dass die Verbreitung
nationalsozialistischen Gedankenguts zur Tagesordnung gehört",
kommentiert der Vorsitzende der Jugend in der Gewerkschaft der
Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Florian
Hohenauer. Viele der Ehrengäste, die FPÖ-Chef Strache in einem
aktuellen Interview als anständige Repräsentanten der Republik
Österreich, als rechtschaffene Bürger aus Österreich und Europa und
als Gäste bezeichne, die sich nie etwas zuschulden kommen lassen
haben, seien Rechtsextremisten. Jean Marie Le Pen habe die
Veranstaltung bereits genauso besucht wie Filip de Winter und
amtsbekannte Neonazis. "Der WKR-Ball ist nichts anderes als ein
widerliches Zusammentreffen Rechtsextremer und Ewiggestriger. Dass er
heuer auch noch ausgerechnet am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
stattfindet, beweist umso mehr, wes Geistes Kinder die Ballbesucher
sind", so Hohenauer.

Umso wichtiger ist es, den Opfern von Auschwitz zu gedenken und gegen
derartige Zusammenkünfte zu protestieren, erinnert Hohenauer an das
Netzwerk "Jetzt Zeichen setzen!". Eine Vielzahl von Organisationen,
darunter auch die GPA-djp-Jugend hat für Ende Jänner eine Gedenk- und
Aktionswoche ins Leben gerufen. Im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen
(Informationen unter www.jetztzeichensetzen.at) wird der Opfer des
NS-Regimes gedacht. "Und natürlich wollen wir ein klares Zeichen
gegen Rassismus und Antisemitismus setzen, deswegen wird auch die
Kundgebung gegen den WKR-Ball am 27. Jänner, ab 18.30 Uhr vor der
Wiener Hofburg, einer der Höhepunkte sein", erklärt Hohenauer.
"Straches Gefasel von linker Gewalt richtet sich von selbst, und dass
er den Fortbestand des WKR-Balls zusichert, verwundert uns nicht -
wir sichern Proteste gegen dieses rechte Stelldichein zu, egal, wo
der Ball in den nächsten Jahren stattfinden wird."

Rückfragehinweis:

GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
   Litsa Kalaitzis
   Tel.:    05 0301-21553
   Mobil.: +43 676 817 111 553
   Email: [email protected]
   Internet: www.gpa-djp.at

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