- 13.01.2012, 15:06:39
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Keine Einigung bei den Verhandlungen für Caritas-Kollektivvertrag
Engagierte Unterstützung bei GPA-djp/vida Mahnwache für einen fairen Gehaltsabschluss, nächster Verhandlungstermin am 22. Februar
Wien (OTS) - Die Verhandlungen für den Kollektivvertrag der
Caritas-Arbeitnehmerinnen wurden heute nachmittag ohne Ergebnis
unterbrochen. "Die Vorstellungen über die Gehaltserhöhungen für die
rund 12.000 Beschäftigten liegen noch zu weit auseinander. Ihre
verantwortungsvolle soziale Arbeit ist den Arbeitgebern nicht einmal
den Teuerungsausgleich für 2011 wert. Das heute formulierte Angebot
hätte zwar eine reelle Gehaltserhöhung ab Juli beinhaltet, auf das
ganze Jahr gerechnet müssten die Beschäftigten jedoch einen
Einkommensverlust in Kauf nehmen. Das ist den Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern der Caritas schlichtweg nicht zumutbar", fasst Stefan
Kraker, Verhandlungsleiter der ArbeitnehmerInnen-Seite die dritte
Verhandlungsrunde zusammen.
"Wir sind enttäuscht darüber, dass die Arbeitgeber-Vertreter offenbar
heuer nicht bereit sind, für den Caritas-Kollektivvertrag einen
eigenen Weg zu gehen. Für uns sind die Grenzen der Zumutbarkeit
überschritten. Auch die Kaufkraft unserer KollegInnen muss erhalten
bleiben", ergänzt Gabriele Wurzer, Bundesausschussvorsitzende des
Wirtschaftsbereichs Kirchen und Religionsgemeinschaften und deren
Einrichtungen in der GPA-djp und Mitglied des Verhandlungsteams.
Begleitend zu den heutigen Verhandlungen fand vor dem
Verhandlungsort, der Caritas der Erzdiözese Wien in der
Albrechtskreithgasse, eine öffentliche BetriebsrätInnenkonferenz
statt. Die GPA-djp und die vida hatten außerdem zu einer Mahnwache
geladen, insgesamt solidarisierten sich weit mehr als 100
BetriebsrätInnen und UnterstützerInnen aus dem Sozial- und
Gesundheitsbereich mit der Forderung nach einem fairen
Gehaltsabschluss für die Caritas-Angestellten. Die nächste, bereits
vierte Verhandlungsrunde ist für 22. Februar vereinbart. Bis dahin
werden die BetriebsrätInnen der Caritas über weitere Maßnahmen
beraten.
Rückfragehinweis:
Litsa Kalaitzis GPA-djp Tel.: +43 676 817 111 553 Email: [email protected] www.gpa-djp.at vida-Öffentlichkeitsarbeit Martina Fassler Tel: 01/5344479-260 oder 0664/614 57 32 [email protected] www.vida.at
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