Csörgits zu Pensionen: Es wird kein Sparen am falschen Platz geben
Es braucht Maßnahmen, um länger und gesund im Arbeitsleben zu bleiben
Wien (OTS/SK) - "Es wird sicher nicht bei schwer kranken Menschen,
die arbeitsunfähig sind, gespart - das wäre der falsche Weg. Das hat
auch Bundeskanzler Werner Faymann heute betont", zeigt sich
SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits erfreut über die Aussagen von
Bundeskanzler Faymann im heutigen Ö1-Mittagsjournal. Richtig sei es,
sagte Csörgits am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst,
Maßnahmen zu setzen, damit Menschen unter 50 Jahren, die
krankheitshalber ihre Arbeit verlieren, wieder ins Berufsleben
einsteigen können. Keinesfalls werde jemandem, der schwer krank ist,
die Invaliditätspension gestrichen. ****
Klar sei, dass es zu einem Anstieg des faktischen Pensionsalters
kommen müsse. Voraussetzung dafür ist aber, dass es altersgerechte
Arbeitsplätze gibt. Hier sind auch die Unternehmen gefordert, die
Arbeitsbedingungen auch an die Leistungsfähigkeit der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anzupassen. "Wirtschaft und
Politik müssen gemeinsam Maßnahmen setzen, damit es den Menschen
möglich ist, länger gesund im Beruf zu bleiben", betonte Csörgits.
(Schluss) sv/sl/mp
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