• 09.01.2012, 11:54:48
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  • OTS0071 OTW0071

FPÖ-Walter Rosenkranz: Lehrerbildung dem Wissenschaftsministerium unterordnen

Unterrichts- und Wissenschaftsressort zusammenlegen

Wien (OTS) - In der Debatte um die Ansiedelung der "Lehrerbildung
NEU" im Unterrichts- oder Wissenschaftsministerium spricht sich der
freiheitliche Bildungssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen
Unterrichtsausschusses NAbg. Dr. Walter Rosenkranz klar zugunsten des
Wissenschaftsressorts aus: "Es ist eine alte Forderung der FPÖ, dass
die Lehrerausbildung bei der derzeitigen Ressortaufteilung ganz
eindeutig dem BMWF unterstellt gehört. Dabei handelt es sich auch
angesichts der zunehmenden Akademisierung der Lehrerausbildung um ein
logisches Erfordernis moderner Bildungspolitik."

Sollten die Pädagogischen Hochschulen (PH) einfach zu Universitäten
gemacht werden, die jedoch in der Obhut des BMUKK verbleiben, dann
hätte man das Kunststück geschafft, sogar die akademische Ausbildung
auf mehrere Ministerien zu verteilen. Eine ähnliche Situation gebe es
auch schon im Bereich der land- und forstwirtschaftlichen Schulen,
für die nicht das Unterrichts, sondern Landwirtschaftsministerium
zuständig sei, Beispiele gebe es aber noch sonder Zahl. "Eine
Zersplitterung der Kompetenzen, die einem längst anstehenden Abbau
von Mehrgleisigkeiten im Verwaltungsbereich krass entgegensteht",
stellt Rosenkranz fest. Im Gegenteil müsse in der Folge wieder eine
Zusammenlegung des BMUKK und BMWF erfolgen, denn: "Die Aufteilung auf
mehrere Ressorts ist logisch nicht begründbar und war alleine dem
Proporz geschuldet - ein Ministerium für die SPÖ, eins für die ÖVP.
Mit diesem künstlichen Aufblähen der Ressorts muss jetzt endlich
Schluss gemacht werden", fordert Rosenkranz.

Rückfragehinweis:

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