Haubner zu Tumpel: Statt klassenkämpferischen Tönen Österreichs Zukunft sichern
KöSt-Erhöhung massiv standortfeindlich - Erneuern statt besteuern
Wien, 06. Jänner 2012 (OTS/Text) - "Die klassenkämpferischen Töne
der Arbeiterkammer schüren eine Neiddebatte und sind massiv
wirtschaftsfeindlich", kommentiert der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner die
heutigen Aussagen im "Kurier" von Arbeiterkammer Präsident Tumpel.
"Allein die jüngste AK-Steueridee zur Erhöhung der
Körperschaftssteuer (KöSt) auf 28 Prozent entbehrt jedem
gesamtwirtschaftlichen Verständnis. Laut einer Studie der OECD würde
eine Erhöhung des KöSt-Satzes um nur ein Prozent das Pro-Kopf-BIP
mittelfristig um zwei Prozent reduzieren - und im EU-27 Vergleich
liegt Österreich bereits jetzt schon mit einem KöSt-Satz von 25
Prozent über dem Durchschnitt (23,1 Prozent)", verdeutlicht Haubner.
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"Angesichts der eintrübenden wirtschaftlichen Aussichten wäre es
fatal, Österreichs Wirtschaft mit neuen oder höheren Steuern zu
belasten. Was wir jetzt brauchen sind umfassende Systemreformen und
optimale Rahmenbedingungen für die heimischen Betriebe. Denn während
in der Krise 2008 der Staat die Unternehmen noch mit
Konjunkturpaketen unterstützen konnte, muss sich die Wirtschaft jetzt
selbst entfalten um auch in Zukunft Beschäftigung und Wohlstand für
unser Land sichern zu können", so der
Wirtschaftsbund-Generalsekretär, der erneut warnt: "Um den
Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten, dürfen wir keine neuen Steuern
oder Steuererhöhungen in den Treibstoff mischen. Jede neue Belastung
ist ein Anschlag auf den Wirtschaftsstandort und damit auch auf die
Arbeitsplätze. Das sollten Arbeiterkammer und Gewerkschaft nicht aus
den Augen verlieren."
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