PRO-GE-Frauen: Papamonat rasch umsetzen!

Zahlreiche Anfragen von werdenden Vätern bestätigen dringenden Bedarf

Wien (OTS/ÖGB) - "Auch Männern muss es möglich sein, sich nach der Geburt ihrem Kind widmen zu können", fordert Renate Anderl, PRO-GE-Bundesfrauenvorsitzende, "daher begrüßen wir die Ankündigung von Familienminister Mitterlehner, die Einführung eines Papamonats auch in der Privatwirtschaft unterstützen zu wollen", zeigt sich Anderl erfreut über Mitterlehners Annäherung an eine jahrelange Forderung der Gewerkschaften.

"Ein Papamonat bedeutet einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung," so Anderl, "denn wenn die Kinderbetreuungspflichten von beiden Elternteilen gelebt werden, wird auch der Wiedereinstieg für berufstätige Mütter erleichtert", ist die PRO-GE-Bundesfrauenvorsitzende überzeugt. "Dadurch können Frauen selbst für ihre finanzielle und soziale Absicherung sorgen, ohne auf Kinder verzichten zu müssen."

"Derzeit müssen wir den zahlreichen Anfragen von werdenden Vätern, die sich auf die Zeit mit ihrem Kind freuen, leider eine Absage erteilen", bestätigt Klaudia Frieben, PRO-GE-Bundesfrauensekretärin, den dringenden Bedarf am Papamonat. "Daher ist eine rasche Einführung eines Papamonates mit finanzieller Absicherung notwendig, um damit einen wichtigen Schritt zur Väterbeteiligung zu setzen", so Frieben.

Für die PRO-GE-Frauen steht fest, dass die Einführung eines Papamonates auch die gesellschaftliche Akzeptanz von Männern als gleichberechtigtem Elternteil wesentlich verbessern würde. "Väter wollen sehr wohl Verantwortung für Kinder und Familie übernehmen. Daher unterstützen wir alle Initiativen, die dazu beitragen, dass sie dafür auch die geeigneten Rahmenbedingungen vorfinden", sind sich Anderl und Frieben einig.

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Klaudia Frieben
PRO-GE-Bundesfrauensekretärin
Tel. 0664/6145800
e-mail: klaudia.frieben@proge.at

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