• 30.12.2011, 10:47:03
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FPÖ-Kickl: Kondolenz an Nordkorea ist falsches Signal

Wien (OTS) - Es sei wieder einmal typisch für die
Präsidentschaftskanzlei, sich an einer Mitarbeiterin abzuputzen und
jede Verantwortung für die geschmacklose Kondolenz an die
stalinistischen Machthaber in Nordkorea von sich zu schieben,
kritisierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.
Ebenso aufklärungsbedürftig sei das angeblich "formlose"
Kondolenzschreiben des Außenamtes, kündigte Kickl parlamentarische
Anfragen dazu an.

Bereits in der Vergangenheit sei besonders die SPÖ immer wieder mit
augenzwinkernder Zustimmung zur kommunistischen Bruderpartei in
Nordkorea aufgefallen, erinnerte Kickl etwa an die Funktionen
Fischers in der Österreichisch-Nordkoreanischen
Freundschaftsgesellschaft, den skurrilen Besuch einer SPÖ-Delegation
am Parteitag der nordkoreanischen Kommunisten, oder die bizarre
Ausstellung nordkoreanischer Parteikunst in Wien.

Es sei für eine westliche Demokratie völlig inakzeptabel sich an ein
stalinistisches Regime übelster Sorte anzubiedern, kritisierte Kickl
den kritiklosen Umgang der SPÖ mit linken Diktaturen. Man stelle sich
den Aufschrei der Presse vor, hätte Fischer beim Tod Gadaffis
kondoliert. "Diesen Aufschrei vermisse ich im Fall Kim Jong ils", so
Kickl.

Rückfragehinweis:

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   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
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