- 23.12.2011, 10:19:39
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FCG-Gajdosik: Vorschläge zur Schuldenbremse inakzeptabel
Die Ansätze der Arbeitnehmer/innenvertretung treffen die Arbeitnehmer/innen
Wien (OTS/FCG/ÖGB) - "O du fröhliche! So beginnt ein
Weihnachtslied. Ob diese Weihnachten tatsächlich fröhlich werden,
bezweifelt Alfred Gajdosik, Vorsitzender der FCG Wien.
Die rote AK-Wien, die ja die gesetzliche Interessensvertretung der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist, schlägt unter anderem zur
Schuldenbremsung die Erhöhung der Grundsteuer und eine Reduzierung
der Zuschüsse für die Zukunftsvorsorge, sowie eine erhöhte LKW-Maut
vor. "Eine Erhöhung der Grundsteuer würde alle Mieter,
Kleingartenbesitzer und Häuslbauer betreffen. Auch die Pensionen
werden durch den Durchrechnungszeitraum ohnehin weniger und
niedrigere Zuschüsse für eine Vorsorge gehen definitiv zu Lasten der
arbeitenden Menschen", zeigt sich Gajdosik besorgt über die Vorhaben
der Arbeitnehmer/innenvertreter. "Ich dachte immer, dass sie die
Anliegen und Interessen der Arbeitnehmer/innen verstehen".
Die Erhöhung der LKW-Maut ist ebenfalls eine weitere Belastung.
"Diese würde letztendlich auch auf die Konsument/innen übertragen
werden", kritisiert der FCG-Wien Vorsitzende die Vorschläge der
Arbeiterkammer. "Nachdem in Wien auch noch die Parkgebühren kräftig
steigen, fehlt jetzt nur mehr die Erhöhung der Mineralölsteuer," so
Gajdosik. "Das Hemd hat man uns schon ausgezogen, dass aber auch die
roten Arbeitnehmervertreter mitspielen, lässt kein schönes
Weihnachtsfest erhoffen!"
"Die FCG Wien wünscht ein frohes Weihnachtsfest! Und wir werden
aufpassen, damit wir ins neue Jahr nicht ausrutschen", so Gajdosik
abschließend.
Rückfragehinweis:
Alfred Gajdosik
FCG-Wien Vorsitzender
Tel. 0664 38 31 295
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