- 14.12.2011, 14:30:12
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Regner: Schluss mit Sozialdumping und Mafiamethoden bei rumänischen und bulgarischen Arbeitnehmern
SPÖ-Europaabgeordnete will "behutsame Öffnung des Arbeitsmarktes Zug um Zug"
Wien (OTS/SK) - Heute muss sich die EU-Kommission im Plenum des
EU-Parlaments in Straßburg den drängenden Fragen zur Beschränkung der
Freizügigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen. "Wir
aus der sozialdemokratischen Fraktion setzen uns dafür ein, dass
arbeitsrechtliche Bestimmungen auf die Tagesordnung kommen",
erläutert die SPÖ-Europaabgeordnete Evelyn Regner, Mitglied im
Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des
EU-Parlaments am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Regner macht klar: "Alles muss nun unternommen werden, um
Sozialdumping unter kollektivvertraglichen Regelungen zu unterbinden,
ebenso wie Mafiamethoden von einzelnen Unternehmen, die Arbeitnehmer
gegeneinander ausspielen. Ich unterstütze dabei voll den Standpunkt
der österreichischen Bundesregierung zur Verlängerung des
Übergangsregimes für bulgarische und rumänische Arbeitnehmer." Eine
stufenweise Zuwanderung von Arbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien
ist nur in jenen 67 definierten Berufen mit Arbeitskräftemangel
möglich. "Das bedeutet in der Praxis eine behutsame Öffnung des
Arbeitsmarktes Zug um Zug", so Regner abschließend. (Schluss) bj/mp
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
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