• 13.12.2011, 13:05:37
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Kadenbach will EU-Fördermittel für Umwelt und Klimaschutz deutlich erhöhen

SPÖ-Europaabgeordnete warnt vor fehlendem Engagement für Naturschutz

Wien (OTS/SK) - Für das Förderprogramm für Umwelt und Klimaschutz
LIFE+ der EU, welches diese Woche von der EU-Kommission vorgestellt
worden ist, sind im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen 2014 bis 2020
insgesamt 3,2 Milliarden Euro veranschlagt. Die wichtigste Neuerung
ist die Schaffung eines Teilprogramms, welches sich verstärkt mit dem
Thema Klimawandel beschäftigt. Darüber hinaus werden neue,
integrierte Projekte zur Förderung der Umsetzung von Umwelt- und
Klimapolitik und die Integration ihrer spezifischen Ziele in anderen
Politikbereichen vorgestellt. ****

Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach erläutert: "LIFE+ zählte
bisher zu den Erfolgsprogrammen der Europäischen Union. Nun besteht
allerdings die Gefahr, dass die geplanten finanziellen Mittel trotz
Erhöhung im Vergleich zur vorherigen Förderperiode nicht für die
aktuellen Herausforderungen im Umweltbereich ausreichen. Um von
Natur- bis Klimaschutz echte Fortschritte erzielen zu können,
benötigen wir eine deutliche Erhöhung der von der EU-Kommission
veranschlagten Summe." LIFE+ investiert vor allem in Natur und
biologische Vielfalt und stellte 2010 für Österreich Mittel in Höhe
von 4,6 Millionen Euro bereit. Mit den LIFE+ Förderungen wird auch
"Natura 2000" finanziert, ein EU-weites Netz von Schutzgebieten zum
Erhalt der in der EU gefährdeten Lebensräume und Arten. Als besondere
Erfolge des Programms LIFE+ gelten, dass zwei vom Aussterben
bedrohten Arten - der Spanische Kaiseradler sowie der Gimpel - nun
wieder in größerer Anzahl in der Natur vorkommen.

Nun muss der Gesetzesvorschlag noch den Rat und das Europäische
Parlament passieren. Kadenbach kritisiert, dass einige
EU-Mitgliedsstaaten bereits angekündigt haben, die vorgeschlagenen
Budgetmittel kürzen zu wollen. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass
angemessene Mittel dem Umweltbereich zufließen, um der Verantwortung
gegenüber der Natur gerecht zu werden", so Kadenbach abschließend.
(Schluss) sc/mp

Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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