- 12.12.2011, 13:14:48
- /
- OTS0132 OTW0132
SPÖ Kaiser: "Akademikerzwanziger" statt Studiengebühren
Kärntner Vorschlag stößt auf großes Interesse und breiter werdende Zustimmung auch innerhalb der SPÖ. Weitere Gespräche zur Detailklärung angekündigt.
Klagenfurt (OTS) - Nachdem Kärntens SPÖ-Chef LHStv. Peter Kaiser
am Wochenende mit seinem Vorschlag des "Akademikerzwanziger" als
Alternative zu den wieder diskutierten Studiengebühren aufhorchen
ließ, wird das Interesse an dieser Idee und die Zustimmung auch
innerhalb der SPÖ immer größer. Unter anderen lobte
SPÖ-Bundesparteivorsitzender Bundeskanzler Werner Faymann Kaisers
Idee in der gestrigen Pressestunde als interessanten und
diskussionswürdigen Vorschlag.
"Mir geht es darum, keine Barrieren für Studierende aufzubauen.
Bildung muss frei zugänglich bleiben. Nur so können wir sicher
stellen, dass es genügend Hochschulabsolventen gibt, auf die
Österreich angewiesen ist, um im internationalen Wettbewerb
konkurrenzfähig zu sein. Die Finanzierung durch den
"Akademikerzwanziger" würde jedenfalls keine Barriere, wie es
Studiengebühren zweifelsohne sind, darstellen", betont Kaiser
neuerlich.
Die Idee des "Akademikerzwanzigers" sieht vor, dass jeder Akademiker,
der nach Abschluss seines Studiums eine gewisse, von Kaiser mit 3200
Euro brutto vorgeschlagene Einkommensgrenze überschreitet, 20 Euro
pro Monat für die Universitäten als Solidarbeitrag zurückzahlt. Das
wären pro Person 240 Euro im Jahr und rund 108 Millionen Euro
jährlich zusätzlich für die Unis, wenn man die derzeit etwa 450.000
erwerbstätigen UniversitätsabsolventInnen in Österreich heranzieht.
Kärntens SPÖ-Chef will weiter für die Umsetzung seiner Idee werben
und kündigt intensive Gespräche mit der Bundesparteispitze sowie mit
Experten aus Wirtschaft und dem Universitätsbereich an, um Details zu
klären.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS9






