• 11.12.2011, 12:51:10
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FPÖ: Strache: Schwer überforderter Faymann soll Weg für Neuwahlen freigeben

Bundeskanzler will nur neue Belastungen statt Einsparungspotenziale zu nutzen

Wien (OTS) - Werner Faymann sei in seinem Amt schwer überfordert,
meinte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zum Auftritt des
Bundeskanzlers in der heutigen ORF-Pressestunde. In seinem eigenen
Interesse solle er daher den Weg für Neuwahlen freigeben.

"Ein Rücktritt dieser Bundesregierung und sofortige Neuwahlen wären
die beste Schuldenbremse", so Strache. Faymann wolle nur neue
Belastungen einführen, die letztlich den Mittelstand treffen würden,
anstatt die vorhandenen Einsparungspotenziale, die der Rechnungshof
klar aufgezeigt habe, zu nutzen.

Faymann sei zudem kein "glühender Europäer", wie er sich selbst
tituliere, sondern lediglich ein glühender Euro-Fanatiker, der agiere
wie das gehirngewaschene Mitglied einer EU-Sekte. Er setze alles
daran, Österreichs Souveränität zu untergraben und "Vereinige Staaten
von Europa" zu schaffen, warf Strache dem Bundeskanzler vor, der
außerdem offensichtlich nicht begreife, dass Europa größer sei als
die Europäische Union.

Der FPÖ-Obmann forderte eine Volksabstimmung über den
Euro-Zwangsenteignungsschirm. Überhaupt müsse in Österreich endlich
direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild eingeführt werden,
verlangte Strache. Es müsse damit aufgehört werden, das Geld der
österreichischen Steuerzahler an Pleitestaaten und Spekulanten zu
pumpen.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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