• 07.12.2011, 20:09:24
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Binder-Maier: Vereinfachung beim Kinderbetreuungsgeld war notwendig

Beschluss der Novelle des Kinderbetreuungsgeldgesetzes

Wien (OTS/SK) - In der heutigen Sitzung des Nationalrates wurde
die Novelle des Kinderbetreuungsgeldes beschlossen. Insbesondere über
die Vereinfachung der Zuverdienstberechnung beim einkommensabhängigen
Kinderbetreuungsgeld ist SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier
erfreut. Ab 2012 gilt die 24-Tage-Regelung; es werden nur mehr jene
Monate für den Zuverdienst berücksichtigt, in denen mehr als 23 Tage
Kindergeld bezogen wurde. "Damit wird es einfacher, eine mögliche
Überschreitung der Zuverdienstgrenze bereits im Vorhinein zu
vermeiden", so Binder-Maier. ****

Weiters wurde die Zuverdienstgrenze aufgrund der Entwicklung der
Geringfügigkeitsgrenze auf 6.100 Euro pro Jahr erhöht. Um es
Selbstständigen zu erleichtern, das einkommensabhängige
Kinderbetreuungsgeld zu beziehen, wurde die Berechnungsmethode des
Zuverdienstes vereinfacht. "Ich hoffe, dass durch all diese Maßnahmen
auch die Väterbeteiligung ansteigt", so die SPÖ Familiensprecherin.
Sie würde es aber begrüßen, wenn künftig Sachleistungen, insbesondere
in Form des Ausbaus von qualitativ hochwertigen
Kinderbetreuungseinrichtungen, forciert werden. "Die optimale
Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nur möglich, wenn es
ausreichend Kinderbetreuungsplätze gibt", so Binder-Maier
abschließend. (Schluss) pep

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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